Monika A.
20.07.2010, 19:41 |
Hochgebirgswandern |
Wer hat Erfahrungen mit Wandern in größeren Höhen (bis 2500m)? Habe seit 4 Jahren Silkonöl im
rechten Auge und komme gut klar damit. Augendruck wird mit Tropfen gut stabilisiert, Netzhaut liegt fest an.
Können durch die Höhe Probleme mit dem Augendruck oder anderes auftreten? |
Wolfram (DD)

Dresden (SN), 24.07.2010, 23:25
@ Monika A.
|
Hochgebirgswandern |
Hallo Monika,
Da Deine Frage schon 4 Tage hier "hängt", scheint es kaum Erfahrungen zu dem Thema zu geben - und wenn, würden sie vermutlich ähnlich wie die Diskussion um´s Fliegen = unbefriedigend für die ganz konkrete Fragestellung ausfallen...
Was mich interessiert, Du schreibst: "Habe seit 4 Jahren Silkonöl im rechten Auge und komme gut klar damit..."
Hast Du auch keine Probleme bei Extremtemperaturen - Wärme/Kälte?
Das macht Mut!
Ich habe selbst seit mittlerweile 12 Jahren das Öl im Auge - bis auf Wärme- und Kältereaktionen und einigen Reizerscheinungen muß ich sagen, daß ich auch damit klar komme. "gut" wäre allerdings zu hoch gegriffen.
ich suche immer wieder mal Erkenntnisse von "Langzeit-Ölern" - denn es gibt wohl nur sehr wenige Erfahrungen über die Ölwirkung auf Sehnerv, NH allgemein, Iris, Hornhaut...
Die müssen wir wahrscheinlich selber machen.
Wenn die NH gut anliegt, was gibt es für einen Grund bei Dir, das Öl noch drin zu lassen? --- herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram |
Monika A.
26.07.2010, 17:55
@ Wolfram (DD)
|
Hochgebirgswandern |
Hallo, Wolfram - danke für die Reaktion. Mit meinem Höhenproblem werde ich wohl selbst klar kommen müssen... Habe jetzt wild entschlossen meine Nepal-Tour gebucht (kein Ausflug ins Basis Lager, nur bis 2.500 m) und glaube einfach an mich. Vor 2 Jahren bin ich bei einer Alpenüberquerung (bis 2.100m) auch ohne Probleme
durchgekommen, so muss es jetzt auch klappen!
Deine Frage, warum das Öl noch drin ist, kann ich eigentlich nur damit antworten, dass ich bei
Gas keine tolle Erfahrung gemacht habe: meine plötzliche Netzthautablösung 2006 sollte mit Gas
"geheilt" werden. Und nachdem nach 14 Tagen im rA alles wieder schwarz war, hat das meine Seele
total "runtergezogen". Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich wieder alltagstauglich war und habe jetzt einfach auch Angst davor, dieses Drama nochmal zu erleben.
Bei zwei Untersuchungen in verschiedenen Kliniken wurde mir letztes Jahr bestätigt, dass das Öl erst raus muss, wenn es wirklich
Probleme gibt. Bis jetzt gäbe es keinen Grund bei mir, dies zu tun.
Also warte ich mit dem "Ölwechsel" so lange es geht. |
Wolfram (DD)

Dresden (SN), 26.07.2010, 19:10
@ Monika A.
|
Hochgebirgswandern |
Hallo Monika,
ich denke, daß Öl ja zwar ein Fremdkörper, aber doch ein zusätzlicher Stabilisator ist - und wenn Du schon mal größere Höhe schadlos überstanden (oder überquert hast), wird das wohl auch kein Problem sein.
Was Du über "Dein" Öl schreibst, ist für mich sehr interessant: "...Bei zwei Untersuchungen in verschiedenen Kliniken wurde mir letztes Jahr bestätigt, dass das Öl erst raus muss, wenn es wirklich Probleme gibt..."
Ist das nun eine Aussage auf Dich ganz speziell bezogen - oder ist es eine neue Tendenz??
Diese Erkenntnis habe ich - für mich - auch so angenommen, aber es geister(te)n doch immer die Risiken rum (Druck, Linsentrübung, Hornhautschädigung) -> damit muß man sicher leben, wenn das Öl - aus welchen Gründen auch immer - drin bleiben muß; aber ich habe mir doch immer einen Kopf über fehlende Langzeiterfahrungen (Sehnerv, Pupille, Hornhaut, NH, Bindehaut...) gemacht.
Daß diese Bedenken bei Deinen Ärzten nicht bestehen, klingt gut!! - besonders im Hinblick darauf, daß bisher Schulterzucken schon eine sehr ausführliche Antwort war... --- herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram |