Netzhautprobleme durch Kurzsichtigkeit

Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Donnerstag, 14. September 2017, 16:43 (vor 35 Tagen) @ Choulie

Angsterkrankungen sind per se irrational und haben f√ľr sich, dass sie sich quasi aus dem Nichts ins Bewu√ütsein bringen. H√§ufig ist es auch der √úberraschungsmoment, der einen erstmal v√∂llig aus der Bahn wirft. Das "Positive" daran ist, dass man mit der Zeit den Ablauf solcher Attacken lernt. Sie sind ungef√§hr immer gleich. Dann kann man wirklich gut und gezielt mit der Logik gegensteuern.

Sinnvoll ist der sog. "Realitätscheck": was genau liegt vor, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas Ernstes sein könnte? Als nächstes hilft Abwarten. Die meisten Panikattacken flachen innerhalb von 30 Minuten wieder ab. Ruhig bleiben, Symptome wahrnehmen, aushalten, aber nicht bewerten (im Sinne von "oh mein Gott, ich werde gleich umfallen!"). Besser sich sagen: "Es ist alles gut, ich bin jetzt etwas aufgeregt, das wird schon". Plan B. zurechtlegen: "Wenn es innerhalb von einem gewissen Zeitraum nicht besser oder gar schlimmer geworden ist, gehe ich ins Krankenhaus. Es ist ein Arzt in der Nähe, der mir helfen kann". Vor allem das hilft mir persönlich immer ganz gut. Dass ich die Möglichkeit auf Hilfe habe, sollte es nicht besser werden (ich hab moementan Probleme mit dem Herzen).

Und vor allem wirklich: ruhig bleiben und ablenken, so schwer es auch f√§llt. Daf√ľr kann man sich gewisse Skills f√ľr solche Momente zurechtlegen (Achtsamkeits√ľbungen o.√§.). Wichtig: es gibt f√ľr solche Situationen wirklich gute L√∂sungen.

Trotzdem ist es wichtig, sich therapeutische Hilfe an die Seite zu holen. Man muß diese Verhaltensweisen lernen und einstudieren.

Und ganz wichtig, nochmal zum Kontrollthema: Das "ja aber wenn doch"-Teufelchen ist so ein Kontrollfreak. Es will 100% Sicherheit haben. Aber die gibt es nicht. Egal, wie weit man da reingeht und sich vor sich selbst "rechtfertigt", es wird nie zufrieden sein. Ab einem gewissen Punkt hei√üt es dann besser: "Halt, Stop! Ich habe alles bestm√∂gliche f√ľr Situation X getan, ich wei√ü, dass es Dinge gibt, die ich jedoch NICHT unter Kontrolle habe. Hier mu√ü ich auf das Beste vertrauen". Niemals mit dem Teufelchen zu lang diskutieren, es gewinnt, √§hnlich wie Momo mit ihrer ewigen Frage "Warum?".... Das bringt einen nicht weiter.

Gruß, Black

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