Mein Erfahrungsbericht - und warum zuckt mein Auge jetzt?

Gigi @, Mittwoch, 03. Januar 2018, 16:20 (vor 166 Tagen)

Meine Vitrektomie mit Gas liegt jetzt ca. 5 Monate zur√ľck. Ich (52 J.) hatte unwahrscheinliches Gl√ľck, da meine Netzhautabl√∂sung (re. Auge) auf dem Flug in die Malediven erfolgte und bis ich endlich operiert werden konnte vergingen 10 Tage. Auf dem R√ľckflug ist auch noch das Sehzentrum abgegangen. Dazu w√§re es wahrscheinlich nicht gekommen, wenn meine diversen Anlaufstellen (Uniklinik, Augenarzt) meine ersten Anzeichen etwas ernster genommen h√§tten. Ich hatte eine Glask√∂rperabl√∂sung (vorab gesagt: bin vor ca. 20 J. 2x wegen Kurzsichtigkeit (-8,6 beidseitig) gelasert worden und vor 3 J. hatte ich eine Graue Star-OP). Mir wurde bislang nie mein Risiko auf eine Netzhautabl√∂sung genannt. Noch eins ist zu erw√§hnen, ich hatte die Glask√∂rperabl√∂sung nach einem Augenlid-Permanentmakeup. Das Permant hatte ich aber auch ein Jahr vorher, ohne weitere Komplikationen. Es k√∂nnte aber auch einfach ein Zufall gewesen sein. Wie gesagt hatte ich einfach Panik. In der Uniklinik T√ľbingen wurde mir gesagt, ich h√§tte einfach trockene Augen und mir wurde geraten, ich solle st√ľndlich tropfen und eine Lidrandreinigung t√§glich vornehmen. Als es immer noch nicht besser wurde, bin ich zu der √Ąrztin, die mich am Grauen Star operierte. Sie sagte mir, dass es sich um eine Glask√∂rpereintr√ľbung handelte und ich solle mir keine Sorgen machen, da dies einfach vorkommen kann. Auf mein Dr√§ngen nach Eintropfen des Auge, meinte sie, dass dies nicht notwendig sei und w√ľnschte mir einen sch√∂nen Urlaub. Von Netzhautabl√∂sung hatte ich bis dato noch nie geh√∂rt. Und dann der Schock beim Landen (es war ein Nachtflug). Bis ich dann in Stgt im Katharinenkrankenhaus operiert wurde, hatte ich echt ein H√∂llentrip hinter mir (keiner konnte mir telefonisch richtig Auskunft geben; wir waren sogar noch in einem Privatkrankenhaus auf Male mit dem Wasserflugzeug, der Arzt und die Untersuchung waren vom lezten Jahrhundert - es ist halt doch ein 3.Welt-Land. Dann der R√ľckflug, der auch nicht so einfach organisiert werden konnte. Der weitere Vorfall w√§hrend des R√ľckfluges; Landung in Frankfurt; Horroraufenthalt in der Uniklinik in Frankfurt (bin dort freiwillig wieder weg) und letztentlich in Stuttgart operiert. Mir wurde max. 40 % Sehkraft, wenn √ľberhaupt ein Gelingen der OP, prognostiziert. Nach weiteren 3 Wochen (ist echt nochmals ein H√∂llentrip) war dann endlich klar, dass ich 100% habe. Klar ist das Sehen nicht mehr das was es war, aber ich bin doch sehr gl√ľcklich √ľber den Ausgang. Nun habe ich aber seit ca. 6 Wochen so eine Art inneres Zucken im Auge; bzw. wie eine Kontraktion. Man sieht es aber nicht und es st√∂rt mein Befinden sehr. Ich wei√ü, dass es nicht ein Vorzeichen f√ľr eine erneute Abl√∂sung sein kann. Aber h√∂rt dies auch wieder auf, bzw. was kann noch kommen?


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