Sportbefreiung (dringend)

K.H. @, Freitag, 10. August 2018, 17:54 (vor 5 Tagen) @ LunaTh├╝ringen

Hallo,

f├╝r mich ist die Schilderung erschreckend und untragbar.
Die Reaktion der Schule ist mit Einschr├Ąnkungen gerechtfertigt, wenn sie zugesteht, die Teilnahme vorerst nicht zu erzwingen, um die M├Âglichkeit zu bieten, entsprechende Belege vorzuweisen.

Andernfalls macht sich jene Person, die ablehnend entscheidet daf├╝r verantwortlich, dass der Sport eine gesundheitliche Gef├Ąhrdung darstellt, womit er seinem Schutzauftrag nicht gerecht wird. Bei dem letztlich entscheidenden Gespr├Ąch mit jener Person empfehle ich deren Namen mit der Bemerkung zu notieren, dass ja Auskunft gegeben werden m├╝sse, wer allf├Ąllig den Unfall zu verantworten hat, wen es dazu kommt. Auch eine Andeutung und die Durchf├╝hrung einer Meldung an das Versicherungsunternehmen w├Ąre g├╝nstig, immerhin besteht dadurch ein erh├Âhtes Versicherungsrisiko und es k├Ânnte sich auch um die Kl├Ąrung der Sachlage bem├╝hen.

Eine eidesstattliche Erkl├Ąrung, vielleicht zus├Ątzlich von den Eltern unterzeichnet, sollte vorerst gen├╝gen.

Seltsam finde ich dennoch, dass in einem Jahr kein Sport vorgeschrieben ist und dann pl├Âtzlich doch wieder. Sport ist jedoch nicht gleich Sport, jene Sportarten, die eine gro├če Gef├Ąhrdung darstellen, sind zu unterlassen.

Im Hinblick auf die Ärzte kann man speziell zu jenem aus der Klinik, der die Gefahr kennt, jedoch nicht bereit ist, eine entsprechendes Attest zu erstellen, nur von einem Bruch des hypokratischen Eids sprechen.

Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Verm├Âgen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willk├╝rlichem Unrecht.

Ganz besonders in seinem Fall gibt es offensichtlich eine Gefahrenkenntnis und keine Bereitschaft entsprechend zu handeln, um Schaden zu vermeiden. Der Name sollte auch unbedingt festgehalten. Leider ist die Konsultation Vergangenheit, aber der Appell an Verantwortung hilft in vielen F├Ąllen.

Eine Zumutung ist die verweigerung des Befundes durch den Augenarzt. Dazu hat er nur das Recht, wenn man seine Identit├Ąt als Patient nicht nachweisen kann, aber mit einem g├╝ltigen Ausweis ist ein Befund auszuh├Ąndigen.

Wenn er dazu nicht bereit ist, muss man sich jedenfalls fragen, ob er sich seiner Diagnose vielleicht nicht so sicher ist, dass er nur m├╝ndliche unprotokollierte Aussagen treffen will und raschest wechseln.

Ich hoffe dennoch, dass sich daf├╝r noch eine zufriedenstellende L├Âsung findet, vielleicht Einsicht bei den ├ärzten Platz greift und damit die Gefahr eines Augenschadens durch eine offensichtlich ohnehin nicht allzu hoch bewertete Ausbildung in Sport gebannt wird.

Viel Gl├╝ck und liebe Gr├╝├če

K.H.


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