Pupillenreaktion träge und exzentrisch verzogene Pupille

Bärbel67 @, Braunsbach, Mittwoch, 31. Juli 2019, 10:27 (vor 25 Tagen)

Hallo Ihr,
ich habe ein Problem, bei dem ich nicht weiter weiß. Ich wurde Anfang April 2019 am linken Auge operiert wegen einem peripheren Hufeisenforamen mit Glaskörpertraktion und bei 10h großem HEF mit umschriebener Begleitamotio. Die OP (Cerclage, Kryokoagulation, C2F6-Injekt, ITN) ist gut gelaufen, die Netzhaut sitzt wieder fest und alles ist verheilt. Allerdings habe ich nach der Untersuchung bei meinem AA Anfang Juni mit Weittropfen festgestellt, dass die Pupille nicht mehr auf die gleiche Größe zurückgegangen ist und jetzt immer größer ist als am gesunden Auge. Außerdem ist sie nach oben nicht mehr rund, sondern exzentrisch verzogen. Ich glaube, das war vor dem Weittropfen noch nicht so, ich kann es aber nicht beschwören. Ich war jetzt nochmal beim AA und der hat das bestätigt: "Pupillenentrundung oben, Pupillenreaktion träge, nach Pilocarpin AT Gabe unten Miosis, oben weiterhin Pupillenentrundung, keine Reaktion".
Der AA hat mich informiert, dass es eine operative Lösung gibt, weil er vermutet, dass die Iris an der Linse festhängt und deswegen nicht mehr reagiert. So eine OP hat aber das Risiko, dass die Linse trüb wird und dann eine Katarakt-OP ansteht.
Die andere Möglichkeit wäre eine "operative Raffung beim defektivem Muskel in diesem Bereich", weil vielleicht auch eine Muskellähmung besteht.
Soll ich wegen einer zweiten Meinung nochmal in die Klinik fahren, wo die OP vorgenommen wurde? Das ist halt schon ein ziemlicher Act mit der Fahrerei und wennn die mir das gleiche erzählen wie der AA? Ich will keine OP machen lassen, weil ich lieber mit den Einschränkungen leben will als ein Risiko von weiteren OPs einzugehen. Und wenn die Pupille operativ immer auf der gleichen engen Größe ist, ist das ja eher negativ, wenn es dunkel ist.
Im Moment habe ich die Einschränkung, dass ich nicht scharf sehe (trotz neuer Brille) und bei Helligkeit sehr geblendet bin (aber ich habe jetzt eine neue Kantenfilterbrille, dann geht's).
Was würdet Ihr mir raten? Nochmal in die Klinik fahren oder gar nichts machen und abwarten, ob es vielleicht von alleine besser wird? In dieser Hinsicht hat mir der AA allerdings keine Hoffnung gemacht.


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