Tipp Klinik Grauer Star OP und weitere Fragen

Wolfram (DD) @, Dresden, Donnerstag, 26. September 2019, 22:10 (vor 50 Tagen) @ Doro65

Guten Abend Doro,

Ich versteh┬┤s nicht!
Man m├Âchte den An├Ąsthesisten fragen, was er denn beruflich macht...

"vollkommen unverh├Ąltnissm├Ą├čig" - da hat er aus der Sicht der "Fallpauschalen" wahrscheinlich sogar recht. Aber hier geht es nicht um ├ľkonomie, sondern um Menschen.

Er hat auch Recht, da├č Vollnarkosen Risiken haben. Mir hat man mal erkl├Ąrt, da├č man es nicht gern macht, weil eine Narkose quasi eine gezielte Vergiftung ist.
Hier kommt dann Claus┬┤ Frage bzgl. Propofol ins Spiel.

Was man nicht sagt - man macht Vollnarkosen auch nicht gern, weil da ein An├Ąsthesist anwesend sein mu├č und damit ist die OP-Planung etwas eng.

ABER:
Du m├Âchtest ja keine Narkose, weil Dir gerade mal so ist!
Es gibt nunmal Gr├╝nde, wo es nicht anders geht. Auch wenn die OP nicht lange dauert, der Patient mu├č das Auge ruhig halten (k├Ânnen!).
Manche Patienten k├Ânnen nicht lange auf dem R├╝cken liegen.
Manche Patienten zittern.
Was dann?
Ich wei├č nicht, was der Operateur dann macht.
(das kann man sich ├╝brigens mal in einem dieser herrlichen englischen Filme mit James Robertson Justice als Sir Lancelott Spratt ansehen - aber da ist┬┤s noch lustig).

"...bisher ausnahmslos alle Patienten versichert, dass es ja gar nicht so schlimm wie vermutet gewesen w├Ąre."
Ja logisch! -> NACH der Operation.
"In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat" und
"gehabte Schmerzen, die hab┬┤ ich gern..." (2 mal Wilhelm Busch)

Vielleicht kannst Du mit einem anderen An├Ąsthesisten reden. Notfalls eben in einer anderen Klinik. Wenn das m├Âglich ist.

--
herzliche Gr├╝├če aus Dresden
Wolfram


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