Öl läuft in Voderk.-Transplantation

Wolfram (DD) @, Dresden, Mittwoch, 02. Oktober 2019, 11:47 (vor 43 Tagen) @ Carmen

Hallo Carmen,

Diese Situation ist zu individuell, als daß man Tips geben könnte!

Gestatte mir aber bitte ein paar Gedanken dazu:

1. ich gehe mal davon aus, daß Du noch Öl im Auge hast - möglicherweise sogar noch in der Vorderkammer - und daß das andere Auge in Ordnung ist.

2. Bei dem betroffenen Auge ist einiges schief gelaufen. Der jetzige Ist-Zustand ist also ein "Konglomerat" verschiedener Einflüsse, so daß anzunehmen ist, daß das Öl nicht allein "Schuld" ist.

3. das Nachwachsen der Gefäße ist ein Versuch der "Natur", sich selbst zu helfen. Also nicht grundlegend negativ - für die Funktion allerdings fatal -> Eintrübung.

4. nun aus den o.g. Überlegungen heraus die Frage: Was bringt eine Hornhaut-Transplantation? Die Hoffnung, daß die Hornhaut wieder klar ist. -
Aber die Situation ist die gleiche, wie bei der jetzigen Hornhaut! Das Transplantat würde vermutlich gleich oder später genauso reagieren. Dazu kommt noch, daß das Transplantat als Fremdkörper keine guten Voraussetzungen für die "Integration" ins Auge hat.
Möglicherweise ist durch die (gewollte oder ungewollte) Verminderung der Kammerwasserproduktion (Druckregulierung) auch der Nährstofftransport für die Hornhaut reduziert (?)

Durch die Hornhauttrübung sehe ich bei guten Bedingungen noch Handbewegungen, sonst hell und dunkel. Da die Hornhaut aber nicht durchgehend trübe ist, gibt es noch "Bildeindrücke" auf nicht normal-üblichen optischen Wegen, und die Bildregie im Gehirn bastelt da noch was zusammen. Das ist zwar Streß pur, aber das Auge hilft allemal bei der Orientierung.
Ich habe seit 1997 Öl im Auge.

Nur ein paar Gedanken aus meiner Sicht; ob und wie das für Dich nutzbar ist, weiß ich nicht.

--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram


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