OP wegen Makulaforamen Glaskörper Entfernung linkes Auge

elke69 @, Oberfranken, Samstag, 25. Dezember 2021, 20:58 (vor 235 Tagen) @ Jochen123

Hallo Jochen,
zum ungünstigen Einfluss der Bauchlage auf Organe kann ich Dir leider nichts sagen, zur Atmung... naja.

Wurde zweimal wegen großem Makulaforamen (fast 1000µ)operiert, Pars-Plana-Vitrektomie, Membranpeeling und Gasfüllung. Die erste OP leider ohne Erfolg, das Endergebnis der zweiten OP (war vor 8 Wochen) ist wohl noch nicht erreicht. Fest steht, dass sich diesmal was getan hat und immer noch in Bewegung ist, das Kontroll-OCT in der Augenklinik Mitte Januar wird es zeigen...

Tatsache ist: Bei OP wegen Makulaforamen ist eine strenge Bauchlage auf jeden Fall erstmal Pflicht, damit die Gasblase immer so aufsteigen kann, dass sie die Netzhaut andrückt und sich dadurch das Loch verschließen kann. Bei meiner zweiten OP hatte ich eine C3F8 Gas-Tamponade. Fast sieben Wochen dauerte es, bis sie sich vollständig auflöste. In dieser Zeit habe ich nachts immer auf dem Bauch geschlafen, in den ersten Tagen auch tagsüber Stunden bäuchlings auf der Couch verbracht und wenn man mal aufsteht: Immer nach unten schauen, auch im Sitzen. Wie gesagt, in den ersten Tagen/die erste Woche wirklich möglichst 24/7. Als die Gasblase dann langsam kleiner wurde, wurde ich automatisch "nachlässiger", klar, aber ich habe sie trotzdem bis zum Schluss "genutzt", in der Hoffnung dass sich das Foramen dieses Mal schliesst...

Natürlich gibt es Angenehmeres als die Bauchlage, aber irgendwie geht die Zeit auch rum, und man lernt, es auszuhalten. Wollte beim zweiten Versuch alles richtig machen und habe mir das sündhaft teure Medpos-Lagerungssystem gekauft. Leider hat es mir kein Arzt "verordnet", die Kasse zahlt es im Nachhinein nicht. Es ist nicht schlecht, aber wie eine Forumsteilnehmerin schon zu mir sagte, das gelbe vom Ei ist es auch nicht.
Mir ging es hauptsächlich um das Kopfteil, um ausreichend Atemluft zu bekommen, leider konnte ich genau das nicht nutzen, es war mir irgendwie zu hoch, da war mein Nacken überstreckt, ging gar nicht. Habe mir dann ein Nackenhörnchen bzw. einfach ein kleines Kissen unter die Stirn dazugenommen, hat einigermassen funktioniert. Andere benutzten wohl auch Stillkissen, damit kam ich jetzt nicht zurecht. Nach meiner ersten OP hatte ich mir aus diversen Kissen ein Lagerungssystem "zusammengebastelt", ging auch irgendwie, allerdings hatte ich da nur SF6 Gas, das war nach 10 Tagen eh weg.
Das musst Du einfach mal ausprobieren, Du hast ja noch ein bisschen Zeit bis zur OP.

Mich würde noch interessieren: Hast Du ein idiopathisches oder ein traumatisches Makulaformen? Wie groß ist es ca.?
VG Elke


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