Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Cola, Samstag, 10. Dezember 2011, 11:39 (vor 2481 Tagen)

Hallo nochmal!

Nun ist es schon 8 Monate her, dass ich √ľber mein Problem berichtet habe. Und ich muss sagen - es hat mich das ganze Jahr √ľber begleitet. Und schlauer bin ich immernoch nicht.

Inzwischen habe ich mich gr√ľndlichst von zwei Augenkliniken, einem Neurologen, Radiologen und meinem Hausarzt untersuchen lassen. Rein schulmedizinisch gesehen bin ich kerngesund.

Nur das erste Skotom von 2008 ist im OCT sichtbar. Hier liegt eine leichte Ausd√ľnnung der Netzhaut vor. Die anderen Skotome sind nicht sichtbar.
Man hat OCT, Fluoreszenzangiographie, ERG und 2x VEP in der Uniklinik gemacht.
Der Neurologe konnte beim MRT nichts feststellen. Der Radiologe konnte keine Kn√∂tchen in meiner Lunge entdecken. Gro√ües Blutbild mit Schilddr√ľsenwerten, Test auf HIV, Sarkoidose und Borreliose unauff√§llig. Im Blut sind nur Antik√∂rper gegen EBV und Varizella Zoster zu finden - beide Erkrankungen hatte ich als Kind.
Mein Visus liegt bei 1 - die ganze Zeit unver√§ndert. Die Glask√∂rper sind angeblich tr√ľbungsfrei, die Netzhaut ist unvernarbt und ohne Entz√ľndungsherde (wie gesagt, bis auf die leichte Ausd√ľnnung).

Hey, ich könnte mich freuen - ich bin angeblich ein kerngesunder Mensch, der absolut keine Angst davor haben soll, eines Tages zu erblinden!

Pustekuchen. Ich habe Angst.
Ich merke, wie meine Augen schlechter werden. Ich sehe M√ľcken und Schlieren auf den Augen, die "mitrutschen", wenn ich das Auge bewege. Ich sehe auf hellen Monitoren viele kleine leuchtende Punkte herumhuschen. Manchmal habe ich lange Nachbilder oder Blendflecken bleiben l√§nger als gew√∂hnlich, bevor sie wieder verschwinden.
Auf meinem linken Auge ist √ľber dem ersten Skotom ein weiteres entstanden (gottseidank so weit oben, dass ich es unter normalen Umst√§nden nicht bemerke).
Und manchmal schalte ich meinen Fernseher auf Fernsehschnee. Denn dort kann ich meine, sich nie bewegenden Skotome besonders gut sehen. Leider sehe ich seit einigen Monaten vermehrt auf beiden (vor allem auf dem rechten) Augen kleine Punkte, die ständig an der selben Stelle sind. Sie sind so klein, dass ich sie wirklich nur auf dem Fernsehschnee sehe oder wenn ich meine Kontaktlinsen nicht trage und im Badezimmer auf die Fliesenfugen schaue.
Es wirkt, als w√ľrde meine Netzhaut langsam aber sicher "aufgefressen" werden. √úberall kleine Punkte, an denen die Netzhaut scheinbar einen Aussetzer hat.

(Mal eine doofe Frage: Was seht ihr, wenn ihr auf Fernsehrauschen schaut> Ist es f√ľr euch bleibend dieses Rauschen oder entstehen bei euch da auch kleine Punkte oder gezackte Linien, die aussehen, als k√∂nntet ihr pl√∂tzlich die Aderhaut eures Auges sehen>>)

Inzwischen wei√ü ich schon nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich habe nun schon so viele √Ąrzte abgeklappert und niemand kann mir etwas sagen. F√ľr alle bin ich gesund. Aber ich sehe ja eindeutig, dass ich es nicht bin.

Andere Beschwerden, die ich seit einiger Zeit noch habe, sind immer wieder Nacken- und Schulterschmerzen. Mein Hausarzt äußerte den Verdacht auf HWS-Syndrom. Aber kann es da einen Zusammenhang geben>!>
K√ľrzlich hatte ich geglaubt, ich habe einen Virus-Infekt, weil ich √ľber Wochen hinweg Halsschmerzen und ein Hitzegef√ľhl im Kopf (aber kein Fieber) hatte und kaum noch k√∂rperlich belastbar war. Aber auch hier fand der Arzt nichts - weder √§u√üerliche Entz√ľndungszeichen, noch im Blut. Langsam verstehe ich gar nichts mehr.

Hat noch irgendjemand eine Idee>>>

Viele Gr√ľ√üe,
Anja

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Cola, Samstag, 10. Dezember 2011, 11:40 (vor 2481 Tagen) @ Cola

Ach ja, hier nochmal der Beitrag von damals, da man ihn ja sonst nicht wiederfindet:

"Hallo zusammen!

Ich erzähle kurz, wie mein Krankheitsbild aussieht:

Vor rund zwei Jahren (ich bin jetzt 22 Jahre alt) hatte ich im Winter eine sehr starke Erk√§ltung mit 40¬įC Fieber, starken Halsschmerzen, Husten und Schnupfen (was halt so dazu geh√∂rt). Was genau es letztendlich war, wei√ü ich nicht, denn ich hab mich selbst behandelt und es einfach durchgestanden. Doch in genau dieser Erkrankungszeit trat pl√∂tzlich bei einem kurzen Blick in die grelle Halogendeckenlampe ein Ausfall einer kleinen Stelle meiner Netzhaut ein, der bis heute besteht.
Damals ließ ich mich in einer Augenklinik untersuchen. Wie das halt als Kassenpatient so ist, wurde ich regelrecht abgefertigt und kam selbst nach 6 Stunden Untersuchung nur zu dem Ergebnis: "Ihre Netzhaut ist dort ausgefallen. Hatten Sie mal Malaria oder den EBV-Virus>"...

Nein, Malaria hatte ich nie, aber ich hatte als 10-j√§hrige Pfeiffersches Dr√ľsenfieber und somit auch den EBV-Virus.

Ein halbes Jahr später trat während einer neuen Erkältung (allerdings nicht so stark wie die vorherige) ein weiterer "blinder Fleck" auf meinem anderen Auge auf. Doch ich ließ mich nicht nochmal untersuchen.

Es ist so, dass ich diese Flecken kaum noch sehe. Mein Gehirn √ľberspielt das ganz gut und ich kann jeder T√§tigkeit ganz normal nachgehen, zumal sie nicht im Zentrum liegen.
Die Flecken sind meiner Meinung nach nicht schwarz, sondern eher hell bis hellgrau. Auf hellem Untergrund sehe ich sie gar nicht. Besonders gut sind sie bei Fernseherschnee zu sehen.
Nachtblind bin ich ebenfalls nicht. Vielleicht etwas blend-empflindlich, aber das bin ich, seit ich damals oft Migräne hätte.
Ich bin außerdem kurzsichtig, aber seit Jahren hält sich auf beiden Augen die gleiche Sehstärke.
Seit mehreren Jahren ist es nur so, dass meine Augen meinen körperlichen und seelischen Zustand ganz gut wiederspiegeln.
Bin ich krank, gestresst oder √ľberanstrengt, dann flimmert es hin und wieder auf den Augen oder das Sehen ist anstrengend. Vor allem bei Entz√ľndungen der Nebenh√∂hlen.

Letzte Woche bin ich wieder krank geworden. Schnupfen, Halsschmerzen. Nebenbei war ich extrem gestresst und hatte jeden Abend Kopfschmerzen durch viel Schreibtischarbeit. Au√üerdem hatte ich mich genau einen Tag vorher nach langer Zeit mal wieder dazu √ľberwunden, ein bisschen Sport zu treiben. Und schwupps - hatte ich einen Tag sp√§ter wieder einen neuen Punkt auf dem Auge. Komisch ist nur, dass ich ihn jetzt nicht mehr "finde". Ich wei√ü nicht, ob ich mich wieder daran gew√∂hnt habe, oder ob er wieder verschwunden ist.

Aber seitdem habe ich panische Angst.
Und wenn man dann den Fehler macht und das Internet durchforstet, findet man die schlimmsten Erkrankungen, die meistens nicht mal heilbar sind und letztenendes zur Erblindung f√ľhren.

Ich gehe nicht davon aus, dass es sich in meinem Fall um einen Vorboten von Netzhautablösung handelt. Ich denke, das hätte man damals in der Klinik gemerkt.
Auch wenn es ja noch die Retinitis pigmentosa gibt, glaube ich fast, dass es sich tatsächlich um einen Virus handelt.

Aber meine Frage ist nat√ľrlich jetzt: Hat da jemand Erfahrung mit>> Hat jemand durch einen Virus ebenfalls √§hnliches durchlebt>

Nat√ľrlich lasse ich mich augen√§rztlich untersuchen. Einen Termin in der Klinik habe ich auch schon. Der ist allerdings erst Ende April (vorher soll angeblich nichts mehr m√∂glich gewesen sein) und ihr k√∂nnt euch sicherlich vorstellen, dass man in einer so langen Zeit ziemliche Panik schieben kann.

Ich hab jetzt jeden Tag kalte und schwitzige H√§nde. Ich √ľberpr√ľfe alle paar Minuten, ob wieder ein neuer Fleck da ist oder bekomme gleich Panik, wenn ich f√ľr einen kurzen Moment geblendet wurde.

Deshalb wollte ich eben einfach wissen, ob es hier jemanden gibt, der mir da etwas zu sagen kann>!>

Vielleicht hat ja auch jemand Erfahrungen mit einem Heilpraktiker gemacht>!> Ich habe nämlich schon oft gemerkt, dass die Schulmedizin schnell an ihre Grenzen stößt...

So, das war's erstmal.

Viele Gr√ľ√üe,
Anja"

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Samstag, 10. Dezember 2011, 12:10 (vor 2481 Tagen) @ Cola

Hi, ich hab Deine kilometerlange Anamnese jetzt nur √ľberflogen (sorry, das war irgendwie ein bi√üchen viel auf einmal), h√§tte aber ad hoc zwei bis drei M√∂glichkeiten im Angebot - Angaben wie immer ohne Gew√§hr!:

1. an eine Infektion glaube ich nicht. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass neue GF-Ausf√§lle nach Stress-Situationen hinzukommen> Auch eine Krankheit (Infekt) ist Stress f√ľr den K√∂rper.

2. bei den Flecken (sofern sie dauerhaft sind und nicht nur kurz aufblitzen) denke ich eher an winzige Risse der Pigmentepithel (oberste Netzhautschicht). Diese sind bildgebungstechnisch manchmal sehr schwer bis gar nicht feststellbar, vor allem, wenn sie so klein sind. Hinzu kommt, und das ist wichtig: vieles sehen wir (Patienten), bevor die Geräte es erfassen können. Sollte es sich um solche winzigen Epithelrisse handeln, sind sie noch das beste, was Dir passieren kann, denn sie sind zumeist harmlos und verheilen wieder! Sicherlich muß die Netzhaut in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, aber es besteht wirklich kein Grund zur Panik.

Meines Erachtens befindest Du Dich schon in der gefährlichen Spirale Angst vor neuen GF Ausfällen, ständige Kontrolle, noch mehr Angst.

Ein guter Heilpraktiker wird feststellen, dass momentan vor allem Deine Seele Hilfe braucht und wird dort ansetzen. Ggfs. wäre auch eine homöopathische Konstitutionsbehandlung eine Möglichkeit (bitte niemals nicht auf eigene Faust probieren! Homöopatie gehört in die Hand geschulter Menschen!).

LG, Black

PS: Noch ein Nachtrag: das Augenrauschen, welches Du beschreibst, ist absolut normal. Wenn Du länger auf kontrastarme Flächen schaust, fängt jede Netzhaut an zu "pixeln".

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Cola, Samstag, 10. Dezember 2011, 16:20 (vor 2481 Tagen) @ Black

Hallo Black,

danke f√ľr Deine Antwort.

Ja, entschuldige meine lange Anamnese, aber inzwischen kann ich einfach schon bis ins Detail die ganze Geschichte wiedergeben und dachte, es sei vielleicht wichtig, alles zu erwähnen, sonst bekomme ich immer wieder Antworten, die dann zu meinem Krankheitsbild nicht passen.

Stress... ja, gegen Stress bin ich in der Tat wirklich äußerst empfindlich. Aber ich hatte im Jahr 2010 auch Stress und da hatte ich keine Augenprobleme.
K√∂nnten wirklich bleibende Netzhautsch√§den durch Stress hervorgerufen werden> Da m√ľssten ja noch irgendwelche Faktoren hinzukommen, oder>

Meine kleinen Flecken verschwinden ja nicht mehr. Die sind schon seit Monaten da und verändern sich nicht (außer, dass mehr dazu kommen). Können es trotzdem diese Pigmentepithelrisse sein>

Heute beispielsweise habe ich wieder einen extrem schmerzhaften Nacken-Schulterbereich. Und an solchen Tagen leuchten hin und wieder helle Punkte in meinem Gesichtsfeld auf, die dann aber nach einigen Sekunden wieder verschwinden. Was soll das dann wieder sein>>

Ich wei√ü, dass ich inzwischen schon extrem auf alles achte. 22 Jahre lang ist mir nie ein Blinder Fleck aufgefallen. Inzwischen sehe ich sogar die, wenn ich jeweils ein Auge schlie√üe. Bin ohnehin ein Typ, der sich bei "Langeweile" oder "Extremstress" in irgendwelche Krankheiten fl√ľchtet...

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Samstag, 10. Dezember 2011, 16:50 (vor 2481 Tagen) @ Cola
bearbeitet von Black, Samstag, 10. Dezember 2011, 16:56

Hi nochmal, wie gesagt, meine Angaben sind ohne Gewähr, also bitte nicht darauf festnageln. Nach wie vor bin ich aber der Meinung, dass es welche sein können, nach Deiner Beschreibung (gräulich, klein, ansonsten nicht störend d.h. auch lichtdurchlässig bei entsprechender Beleuchtung) bin ich mir sogar recht sicher.

Es ist durchaus denkbar, dass verschiedene Sachen bei Dir zusammenkommen. Sicher wäre auch eine HWS-Symptomatik nicht von der Hand zu weisen, Verspannungen/Degenerationen am bzw. im ersten und zweiten Halswirbel sind sehr häufig mit Augenphänomenen verbunden. Z.B. dieses Blitzen kann ein Hinweis auf eine temporäre Unterversorgung sein. Ich gebe Dir hier den Tip, mal einen Osteopathietermin zu vereinbaren (keine Kassenleistung, aber dort wird Dein Bewegungsapparat in Gänze erfasst und behandelt, inklusive dazugehöriger Organe).

√úberm√§√üige Angst manifestiert sich h√§ufig an irgendwas K√∂rperlichem. Die einen bekommen Panikattacken im Menschenmassen, die anderen sorgen sich um eine K√∂rperfunktion, die sich vermeintlich zunehmend einschr√§nkt. Die Angst sucht sich immer ihren Weg, meist an einer pers√∂nlichen Schwachstelle (damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Sehleistung per se), hat aber nicht dringend und unumg√§nglich etwas damit zu tun. D.h. die Angst ums Augenlicht kann (!) auch metaphorisch verstanden werden. Dies herauszufinden ist allerdings Deine ureigenste Aufgabe ;) - am besten mithilfe von geeigneter Hilfe. Mu√ü nicht dringend ein klassischer Psychotherapeut sein, wie gesagt auch im Rahmen einer hom√∂opathischen Konstitutionsbehandlung wird die Psyche sehr genau unter die Lupe genommen. Oder es gibt durchaus f√§hige Heilpraktiker f√ľr Psychotherapie (wenn Dir diese Schiene zusagt, das ist immer Voraussetzung. Die meisten Leute kommen ja nur aus purer Verzweiflung zu uns Alternativen *g*)

Wie gesagt, die dritte "Baustelle" w√§ren dann diese Epithelrisse. Sie werden heilen, aber dazu ist es n√∂tig, psychisch runterzupegeln. Ich z.B. bekomme solche Sch√ľbe oft nach heftigem Stress.

Das eine schlie√üt das andere nicht aus, d.h. h√§ufig f√ľhrt eins zum anderen. Angst und Stress f√ľhrt zu Verspannung, die wiederum bringt neue Ph√§nomene hervor, die dann wieder die Angst sch√ľren. Am wichtigsten w√§re es jetzt f√ľr Dich, erstmal diesen Teufelskreis zu durchbrechen und etwas f√ľr Dich zu tun. Und damit meine ich nicht den Gang zum n√§chsten Augenarzt ;)

LG, Black

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Brigitka @, Rhein-Main Gebiet, Samstag, 10. Dezember 2011, 18:58 (vor 2480 Tagen) @ Black

Hallo Anja,

HWS Problematik könnte schon mit eine Ursache sein. Kann Nitrostress auslösen. Hatte ich auch.

Bei mir haben sich leider noch gr√∂√üere Gifteinwirkungen herausgestellt. Hatte √ľber viele Jahre Darmparasiten, die √ľber ihren Stoffwechsel den K√∂rper stetig mit Giftstoffen belasten und dar√ľberhinaus das Immunsystem manipulieren. Und durch D√ľnndarmsch√§digung werden viele wichtige N√§hrstoffe nicht mehr ausreichend aufgenommen.

Um sich zu informieren ist dieser Thread absolut empfehlenswert (Achtung lang, aber unbedingt alles lesen)

http://www.symptome.ch/vbboard/parasiten/77753-lamblien.html#post543650

Noch eine Frage: hast Du Haustiere, oder Kontakt mit welchen>

Viele Gr√ľ√üe, Brigitka

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Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Samstag, 10. Dezember 2011, 19:58 (vor 2480 Tagen) @ Brigitka
bearbeitet von Black, Samstag, 10. Dezember 2011, 20:02

Liebe Brigitka, Dein Giardienbefall (alte Bezeichnung: Lamblien) ist vermutlich all die Jahre √ľber nicht komplett symptomlos verlaufen. Vermutlich hattest Du wiederkehrenden Durchfall und Oberbauchbeschwerden. Da von selbst n√§mlich vermutlich kein Arzt auf die Idee kommt, ohne akute Symptomatik oder Anamnese einen ELISA auf Einzeller durchzuf√ľhren.

Richtig ist, dass Einzeller/Parasiten ab einem bestimmten Befallsdichte zu einer N√§hrstoffmalabsorption f√ľhren, ggfs. auch zu Darmentz√ľndungen f√ľhren k√∂nnen. Dadurch ver√§ndern sich jedoch die Blutwerte und w√§ren entsprechend nachweisbar. Wenn ich Cola richtig verstanden habe, ist ihr Blutbild aber o.b.B.

Generell wird Giardienbefall sowohl bei Mensch als auch bei Tier meines Erachtens sehr stark √ľberbewertet. In 9 von 10 F√§llen bleibt der Befall unentdeckt, weil er symptomlos verl√§uft (ein wesentlicher Indikator daf√ľr, dass der K√∂rper die Dinger gut in Schach h√§lt, manchmal sogar komplett ausmerzen kann). In der Chinchillaszene werden Einzeller gef√ľrchtet wie die Pest, es sterben aber vermutlich mehr Tiere an den Folgen der wochenlangen "Entwurmung"als an den Giardien selbst. Dabei kann man endogene Parasitosen ganz gut phytotherapeutisch behandeln, was wesentlich schonender f√ľr den Organismus w√§re, das nur nebenbei...

Also bitte, bitte, bitte einfach mal etwas entspannter bleiben. Giardiasis ist generell nicht allzuweit hergeholt (weil weitverbreitet), aber dass sie etwas mit Colas Problematik zu tun hat, halte ich f√ľr nahezu ausgeschlossen. HIER spielen meiner Meinung nach ganz andere Faktoren eine Rolle.

LG, Black

Übrigens: das auch in dem Link genannte Med Metronidazol ist ein echter Hammer. Ich glaube, da bekommt man tendenziell allein durch die Nebenwirkungen mehr körperliche Probleme als mit einem symptomlosen Giardienbefall.

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Brigitka @, Rhein-Main Gebiet, Sonntag, 11. Dezember 2011, 11:04 (vor 2480 Tagen) @ Black

liebe Black

¬Ľ Dein Giardienbefall (alte Bezeichnung: Lamblien)

Nee nee, in dem Thread geht es nicht nur um Lamblien. Ich hatte auch Ascariden (Spulw√ľrmer) ein ganzer Sack von Symptomen hat sich gebessert seit die gekillt sind. Aber leider habe ich wohl noch ein bi√üchen mehr...Habe starken Verdacht auch auf Lamblien

Bei ca. der Hälfte der Parasiten sieht man nix im Blutbild! Und wenn, dann nur in der ersten Infektionsphase.
Stuhluntersuchungen m√ľssen teilweise 60 Mal (!) wiederholt werden, um zu einem positiven Befund zu kommen. (Welcher Arzt und welche KV macht da mit>) Und meine Eosinophilen waren immer im unteren Drittel des Referenzbereiches.

Im Moment mu√ü ich meine Augen schonen, werde n√§chstens noch was dr√ľber schreiben.

Kann nur jedem empfehlen, sich den langen Lamblienthread ganz durchzulesen, es lohnt sich .
Im Symptome Forum kann man sich auch vorlesen lassen.

Hier noch eine Literaturangabe des Buches von der Dr. Fonk:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_12>__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=darmparasitosen+in+der+humanmedizin&sprefix=Darmparasito

Liebe Gr√ľ√üe, Brigitka

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Sonntag, 11. Dezember 2011, 13:44 (vor 2480 Tagen) @ Brigitka

Hallo nochmal, bitte sei mir nicht böse, wenn ich das jetzt so sage, aber wer sucht, wird auch finden. Die Medizin ist ein sehr weitreichendes Gebiet, nicht umsonst dauert ein durchschnittliches Medizinstudium 6 Jahre zzgl. Fachrichtung. Und auch wenn ich finde, dass Parasitologie ein sehr interessantes und faszinierendes Thema ist (ich habe mich selbst eine Weile intensiver damit beschäftigt und weiß u.a. daher auch, dass die von Dir beschriebenen bis zu 60 notwendigen Stuhlproben eher zu den absoluten Ausnahmen gehören. Und nach meinem "Studium" dieser Rubrik ist meine persönliche Meinung, dass

a.endogene Parasitosen weiter verbreitet sind als man denkt

b. sie in vielen, vielen F√§llen symptomlos verlaufen (u.a. aus den gestern bereits genannten Gr√ľnden)

und c. sie dann bei einem Zufallsbefund o.√§. tendenziell √ľberbewertet werden.

Das aber nur allgemein und nicht auf Deinen speziellen Fall, Brigitka, dar√ľber kann ich mir freilich kein Urteil erlauben), finde ich es in diesem speziellen Fall wirklich sehr an den Haaren herbeigezogen. Vor allem unter dem Hintergrund, dass Cola von sich selber schreibt, sie neige zu Hypochondrie, sollte man doch eher schauen, dass man die Psyche runterpegelt statt weiter anzustacheln. Ich verstehe diesen √úberdiagnostizierungsdrang manchmal nicht so recht. Manchmal hab ich den Eindruck, es mu√ü so lange gesucht werden, bis eine definitiv k√∂rperliche Ursache gefunden wird, weil die Menschen sonst denken, sie h√§tten "einen an der Waffel">

Seelisches und psychisches Gleichgewicht ist die Basis f√ľr ein gesundes k√∂rperliches Gleichgewicht, nicht umgekehrt. Gerade aus diesem Aspekt ist es doch wichtig, die seelischen Hintergr√ľnde genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, inwieweit sich die Symptome dann bessern. Sollte dann immer noch keine Besserung eintreten, ist es sicherlich nicht verkehrt, nochmal auf der k√∂rperlichen Ebene nach √úbelt√§tern zu schauen.

Bitte nicht falsch verstehen, Brigitka. Ich spreche Dir Deine pers√∂nliche Geschichte nicht ab. Aber man darf nicht den Fehler machen, von sich auf andere zu schlie√üen. Freilich, es gibt auch Parasiten, die augentechnisch "interessant" sind, aber in diesem Fall, so wie ihn Cola schildert, glaube ich absolut nicht daran, dass irgendetwas Virales/Parasit√§res/Bakterielles dahintersteckt. In den allermeisten F√§llen sind die Ursachen vergleichsweise harmlos, aber oft nicht greifbar. Da sind vielen Menschen handfeste Diagnosen, die man medikament√∂s ausmerzen kann, lieber, ich kann das verstehen. Es ist aber nicht unbedingt immer zielf√ľhrend.

LG, Black

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Friedrich (NRW) @, D√ľren (NRW), Sonntag, 11. Dezember 2011, 15:03 (vor 2480 Tagen) @ Black

¬Ľ wer sucht, wird auch finden.
¬Ľ Seelisches und psychisches Gleichgewicht ist die Basis f√ľr ein gesundes
¬Ľ k√∂rperliches Gleichgewicht, nicht umgekehrt.

Richtig!

Dazu passt auch dieser aktuelle Artikel:

Psychische Faktoren
Stress tr√ľbt den Blick
http://www.rp-online.de/gesundheit/medizin-und-vorsorge/stress-truebt-den-blick-1.2588164

Jeder so wie er mag.
Bisweilen macht es aber mehr Sinn den Kopf frei zu halten, positive Dinge zu erkennen, statt √ľber vermeindlich b√∂se Darmbakterien zu sinnieren.

Liebe Gr√ľ√üe

Friedrich

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www.sehbehinderung.info
Informationen und Adressen f√ľr Menschen die akut oder schon l√§ngere Zeit eine Ver√§nderung ihrer Augen / Sehkraft wahrnehmen.
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Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

KAtharina ‚Ćā @, Camburg/Th√ľringen, Sonntag, 11. Dezember 2011, 13:59 (vor 2480 Tagen) @ Cola

Dann w√ľrde ich an Deiner Stelle mal sehen, dass Dun Deine HWS- Symptome in den Griff bekommst, das kann gut mit den Augen zusammenh√§ngen.

Schritt 2 und 3 w√§ren dann f√ľr mich Verhaltenstherapie gegen die Angstspirale und ein Alternativmediziner.

--
Liebe Gr√ľ√üe
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vor√ľber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Susanne, Montag, 12. Dezember 2011, 11:47 (vor 2479 Tagen) @ Cola
bearbeitet von Susanne, Montag, 12. Dezember 2011, 11:51

Hallo Anja,

den gesamten Thread mit allen Antworten habe ich jetzt nicht gelesen, aber Deine Beiträge. Möglicherweise wiederhole ich jetzt nur etwas, was andere, vor allem Fachkundigere Dir bereits gesagt oder geschrieben haben.

Ob Deinen Skotomen auch andere Ursachen als nur die Kurzsichtigkeit zugrunde liegen, kann ich nicht beurteilen, damit kenne ich mich nicht aus. Bei einem Visus von -1 sind sie sicherlich ungew√∂hnlich, denn dabei sollte die Netzhaut noch nicht so sehr unter Spannung stehen. Nun sind die Skotome aber mal da und ich halte es auch f√ľr nicht ganz falsch, sie unter Beobachtung zu halten.

Damit Du Dich nicht ständig mit Anstarren von Fernsehschneebildern stressen mußt, besorg Dir besser (falls Dein Augenarzt Dir nicht ohnehin einen mitgegeben hat) einen Amsler-Gitter-Test aus dem Netz. Mach ihn zu Deiner Beruhigung vielleicht einmal täglich, und wenn die Skotome unverändert sind, dann laß es dabei bewenden. Das ist leichter gesagt als getan, das weiß ich, aber Du wirst Dich beruhigen, wenn in Dein Auge "Ruhe" einkehrt und Du merkst, daß die Skotome sich nicht weiter verändern oder zunehmen. Sollten sie das aber tun, ist es wichtig, daß Du umfassend informiert bist, worauf Du zu achten hast, beispielsweise ein sich Ausbreiten des Skotoms oder eine verzerrte Wahrnehmung der Gitterlinien.

Da√ü Du bei Deiner gesteigerten Selbstbeobachtung jetzt auch vermehrt Mouches und gelegentliches Aufblitzen wahrnimmst, halte ich f√ľr normal.

Such Dir einen guten Augenarzt, der Dich richtig gr√ľndlich √ľber die m√∂glichen Folgen solcher "d√ľnnen Netzhautstellen" informiert. Frag ihn, ob bei Dir die Gefahr der choroidalen Neovaskularisation besteht, oder ob das bei Deiner niedrigen Dioptrienzahl ausgeschlossen ist.

In K√ľrze erkl√§rt ist es im Wikipedia-Artikel unter "Ver√§nderungen im Makulabereich":

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzsichtigkeit

Laß regelmäßig Fundusuntersuchungen machen, vielleicht in halbjährlichen Abständen. Dann hast Du alles getan, was Du derzeit tun kannst. Die Gefahr, daß Du erblinden oder auch nur stark sehbehindert werden wirst, schätze ich als äußerst gering ein.

Alles Gute f√ľr Dich

Gruß,

Susanne

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

cryfly, Montag, 12. Dezember 2011, 13:08 (vor 2479 Tagen) @ Cola

Hey, das mit den Punkten und den Adern kenne ich.

Seit nun fast drei Wochen hab ich auch eine Linie und zwei oder drei Punkte, die schwarz sind und meist nur im TV oder anderen hellen Bereichen zu sehen sind. Fr√ľher ist das bei mir mit Punkten immer nach einigen Tagen verschwunden jetzt sind sie immer noch da. Wobei ich sie zum Gl√ľck nur sehe, wenn ich meine Augen etwas zusammenkneife beim Blinzeln.

Aber laut Arzt ist da nix und meine NEtzhaut fest. Keine neuen porösen Stellen. Und sie hat wirklich genau untersucht. Sogar vergrößert mit diesem Aufsatz.

Ich beobachte es auch täglich und kann nicht anders, aber ich sag mal so, solange der Arzt okay sagt, genieß es doch einfach. Sorgen sollte man sich machen, wenns so weit ist.

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Black @, Rhein-Lahn-Kreis, Montag, 12. Dezember 2011, 15:42 (vor 2479 Tagen) @ cryfly
bearbeitet von Black, Montag, 12. Dezember 2011, 15:48

¬Ľ
¬Ľ solange der Arzt okay sagt, genie√ü es doch einfach. Sorgen sollte man sich
¬Ľ machen, wenns so weit ist.

Ach wei√üt Du, wenn das so einfach w√§re, sich keine Sorgen zu machen, zu genie√üen usw., dann w√ľrden hier viele Leute gar nicht schreiben. Zumal viele Menschen hier auch nicht so gute Erfahrungen mit den Aussagen von √Ąrzten gemacht haben.

Es ist definitiv nicht immer einfach, vor allem dann, wenn einem bereits etwas Schlimmes wiederfahren ist. Der Weg zur√ľck in die Sorglosigkeit ist schwer. Auch eine generelle Angstst√∂rung, egal an welchem Organ sie sich haupts√§chlich orientiert, ist ernstzunehmen. Deshalb m√∂chte ich es nicht falsch verstanden wissen, wenn Cola geraten wird, sich runterzupegeln und professionelle Hilfe (egal welcher Art) in Anspruch zu nehmen.

Die wenigsten von uns d√ľrften singend und tanzend durch den Tag springen, vielmehr ist es ein z√§hes Ringen um Normalit√§t und Optimismus. F√ľr manche tagt√§glich aufs Neue. Ich denke da vor allem an Wolfram oder aktuell an Katharina.

LG, Black

--
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Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

cryfly, Montag, 12. Dezember 2011, 19:37 (vor 2478 Tagen) @ Black

Das kam wohl etwas falsch r√ľber:-|

Ich wollte Cola eigentlich damit nur etwas aufbauen.

Ich weiß doch selbst, wie schwer es ist, keine Angst zu haben. Damals das Loch, ich bin alle drei Tage hin und hatte Panik, dass die poröse Stelle nun auch ein Loch geworden ist. Inzwischen krieg ich auch bei jeder kleinsten Veränderung Angst. Ich schreib hier auch privat mit einer regelmäßig, und weiß wie schwer es einige hier haben. Daher wollte ich Cola einfach nur nen bissl aufbauen und versuchen zu sagen, dass die Angst einen nicht unbedingt beherrschen sollte und man die Minuten, wo man es vergisst oder vergessen kann, genießen soll. Vielleicht ist das besser formuliert..

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

KAtharina ‚Ćā @, Camburg/Th√ľringen, Montag, 12. Dezember 2011, 20:31 (vor 2478 Tagen) @ cryfly

Ich versteh schon was Du meinst.

Die Lebensqualit√§t leidet so sehr, wenn man sich von seinen √Ąngsten beherrschen l√§√üt, anstatt seine Angst zu beherrschen.

Zum Gl√ľck gibt es aber die Chance, dies zumindest einigerma√üen in den Griff zu kriegen und zu lernen.

--
Liebe Gr√ľ√üe
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vor√ľber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

cryfly, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19:39 (vor 2476 Tagen) @ KAtharina

Puh, zum Gl√ľck... Ich wollte n√§mlich wirklich niemanden zu Nahe treten oder verletzen.

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Cola, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 14:22 (vor 2477 Tagen) @ Cola

Erst einmal herzlichen Dank euch allen f√ľr die zahlreichen Antworten.

Ja, ich kann auch nur sagen, dass es äußerst schwer ist, die Angst abzustellen. Ich merke, dass mein Zustand immer stark von meinem restlichen Umfeld / Leben abhängt. Bin ich gut beschäftigt mit Studium etc., dann macht sich die Angst kaum bemerkbar.
Ich bin allerdings prinzipiell ein "Angstmensch". Wenn ich mal gerade keine Angst um meine Gesundheit habe, dann um die anderer Menschen oder meines Hundes ^^

Ich bin ohnehin auf der Suche nach einem neuen Therapeuten (hatte schon zwei). Am besten ein Psychosomatiker, denn da sehe ich wohl die meisten Probleme bei mir.
Ich hatte √ľbrigens auch sehr lange starke Migr√§ne, die ich aber durch eine Psychotherapie sehr gut in den Griff bekommen habe.

Ich bin mir also bewusst, dass die Psyche einen gro√üen Anteil an der k√∂rperlichen Gesundheit tr√§gt und dass Stress und √Ąngste sicherlich nicht eine Genesung f√∂rdern.
Bei der Migr√§ne war es damals nur so: alle Symptome waren vor√ľbergehend. Sie waren nach einem Tag wieder verschwunden.
Nun habe ich allerdings bleibende Symptome. Die Skotome bleiben immer gleich. Und das ist eben das, was mich nicht daran glauben lässt, dass es eine rein psychosomatische Angelegenheit ist.

Was mir eben aufgefallen ist, ist, dass die Skotome meist bei Erkältungen mit oder ohne erhöhte Temperatur und mit Halsschmerzen aufgetreten sind.
Ich nehme sie vor allem nach k√∂rperlicher Anstrengung, in Verbindung mit Kopf-, Nasen- oder R√ľckenschmerzen oder nach vermehrtem Verzehr von Kaffee wahr. Hat das etwas zu bedeuten>

Und √ľbrigens - ja, ich habe einen Hund.
Auch daran habe ich selbst schon gedacht. Ich habe ihn seit November 2010. Im März 2011 wurden meine Symptome "chronisch".
Ich habe einen sehr intensiven Kontakt zu meinem Hund (Hände, Gesicht) - und nein, ich wasche mir nicht immer danach die Hände. Und ja, gelegentlich "kaue" ich auf meinen Fingern herum.

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

KAtharina ‚Ćā @, Camburg/Th√ľringen, Donnerstag, 15. Dezember 2011, 17:53 (vor 2476 Tagen) @ Cola

¬Ľ Und √ľbrigens - ja, ich habe einen Hund.
¬Ľ Auch daran habe ich selbst schon gedacht. Ich habe ihn seit November 2010.
¬Ľ Im M√§rz 2011 wurden meine Symptome "chronisch".
¬Ľ Ich habe einen sehr intensiven Kontakt zu meinem Hund (H√§nde, Gesicht) -
¬Ľ und nein, ich wasche mir nicht immer danach die H√§nde. Und ja,
¬Ľ gelegentlich "kaue" ich auf meinen Fingern herum.

Ja und> Ich habe auch einen kussw√ľtigen Hund, der andauernd rumschlabbert und alles ankaut.
Hundespeichel wirkt √ľbrigens antibakteriell, also bleib da mal ruhig.

--
Liebe Gr√ľ√üe
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vor√ľber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Knusp, Samstag, 21. November 2015, 14:27 (vor 1039 Tagen) @ Cola

Hallo,

entschuldigt bitte, dass ich diesen uralt-Thread nochmal ausgrabe, aber die Symptome, die Cola hier beeschreibt, treffen zu nahezu 100% auf mich zu.

Leider war Sie ja schon länger nicht mehr hier aktiv, aber vielleicht liest sie das ja und hat im Laufe der Jahre etwas genaueres herausgefunden.

Ich habe Lichtdurchl√§ssige Skotome, die tags√ľber meist hellblau bis lila flimmern, im Dunklen sehe ich sie, als w√§re ich mit einem Fotoblitz geblitzt worden - ab und zu kommen winzige Punkte dazu, vor allem bei Erk√§ltungsbeschwerden.

Neurologe und Augenarzt finden keine Gr√ľnde daf√ľr, bis auf 'angegriffene Adern' innerhalb der Netzhaut.

Danke auf jeden Fall an die anderen Antworter, n√§chste Woche mache ich einen Langzeitblutdrucktest und werde hoffen, die Suche nach Parasiten oder Gr√ľnden einer Unterversorgung veranlassen zu k√∂nnen.

LG, Ronny

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

Alrd, Donnerstag, 04. Januar 2018, 19:37 (vor 263 Tagen) @ Knusp

W√ľrde das Thema gerne noch mal aufgreifen! Ich habe 4 Sktotome links (jeweils 1-3 mm) und rechts 3 jeweils ca. 5 mm! Normales sehen ist problemlos m√∂glich-noch! Alles durch an Untersuchungen! Das einzige was zu sehen war: Auflockerung Pigmentepithlel/ Photorezeptoren! Am ehesten Verdacht auf RSC sagen die √Ąrzte! Mich macht das alles wahnsinnig, habe wie viele hier panische Angst! Sind Personen aus den fr√ľhen Beitr√§ge aktiv um mal zu berichten ws sich seitdem getan hat?
LG

Ich habe bald keine Ideen mehr - Skotome.

rop @, Donnerstag, 04. Januar 2018, 21:10 (vor 263 Tagen) @ Alrd

Liebe/ r ALRD,
Herzlich willkommen hier im Forum! Bei RCS kann man nichts machen, die ‚ÄěManagerkrankheit‚Äú scheint durch Stress ausgel√∂st zu werden. Ich denke , es bleiben Narben zur√ľck. Nachdem das Gehirn die Bilder beider Augen verrechnet (au√üer du hast kein beid√§ugiges r√§umliches Sehen), dann sind hoffentlich vom anderen Auge immer gesunde Stellen vorhanden , die das Fehlende √ľberlagern.

LG ROP

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