Zustand nach PPV und Membranpeeling wg. Epiretinaler Gliose

Susie, Mittwoch, 03. Januar 2018, 22:13 (vor 14 Tagen)

Hallo und ein frohes, gesundes neues Jahr erst einmal!

Nach einiger längerer Zeit der Abwesenheit in diesem Forum hat es mich wieder am Auge erwischt und ich bitte um Unterstützung, da ich immer wieder feststellen musste, dass sämtliche Augenärzte die Ängste nicht verstehen, geschweige denn nehmen und Erklärungen zum Zustand liefern können.

Vor 10 Jahren bekam ich im Alter von 40 den grauen Star, es erfolgte eine Katarakt-OP. Im Jahr 2013 hatte ich meine erste NHA re mit Plomben-OP. Da sich danach die NH weiter löste wurde ich 3 Wochen später nochmal operiert (PPV und Gas). Dann war erst einmal Ruhe (ich hatte 100% Sehleistung mit Brille) bevor 2 Jahre später im li Auge Netzhautlöcher und ein Netzhautforamen auftraten. Erklärt wurde dies durch meine „frühere“ hohe Kurzsichtigkeit von - 5,75 und - 6,00 Dioptrien mit zusätzlicher Hornhautverkrümmung. Dieses wurde mehrfach gelasert - mit Erfolg lt. Klinik und behandelndem AA. Im letzten Jahr meldete sich wieder das re Auge. Aufgrund einer Form der Makuladegeneration (bedingt durch die früheren Dioptrien) musste Eyelea gespritzt werden, nur 1 x, dann war das Verzerrtsehen wieder verschwunden.

Am 29.12.2017 traf mich die nächste OP am li Auge: aufgrund von Verzerrtsehen - anders als ein Jahr zuvor auf dem anderen Auge - wurde die Epiretinale Gliose diagnostiziert. Eine PPV mit Gas und Membrampeeling folgte. Es war ausgesprochen schmerzhaft aber am nächsten Tag konnte ich das KH mit einer Sehleistung von 16% verlassen. Die diensthabende Ärztin war über meine Sehleistung sehr verwundert, da diese direkt nach der OP bei 1 bis 2 Prozent liegt.

Nun macht mir aber folgendes Sorgen: die Gasblase ist fast weg, die Sehleistung noch besser ABER ich habe genau im Sichtfeld 2 halbrunde, graue, unterschiedlich breite Streifen, durch die ich nicht gucken kann. Auch der restliche Seh-Eindruck ist „anders“ und unerwartet. Alles ist langgezogen, Flächen erscheinen größer und näher dran als mit dem nicht operierten Auge.

Am Freitag muss ich zur Kontrolle zum AA, wieder einmal eine Vertretung, da mein AA im Urlaub ist. Allerdings hat auch mein AA die Epiretinale Gliose im Oktober trotz OCT nicht erkannt, obwohl der Zustand zum Zeitpunkt der OP schon sehr weit fortgeschritten war. Inzwischen versuche ich mich bezĂĽglich meiner Augen im Netz zu informieren, damit ich rechtzeitig handeln kann.

Kann mir hier jemand sagen, ob sich das mit den grauen, undurchsichtigen Streifen, die den Seh-Eindruck stark einschränken, noch gibt?

Darf ich eigentlich nach einer PPV ohne NHA lesen oder sollte ich dies auch lassen?

Habt ihr noch Tipps/Verhaltensregeln, denn aus dem KH habe ich nichts mitbekommen.

Sorry für den langen Text aber ich hoffe, im Zusammenhang kann man den Zustand meiner Augen besser einschätzen.

Herzlichen Dank im Voraus fĂĽr eure Antworten, liebe GrĂĽĂźe

Susie

Zustand nach PPV und Membranpeeling wg. Epiretinaler Gliose

rop @, Mittwoch, 03. Januar 2018, 22:45 (vor 14 Tagen) @ Susie

Liebe Susie,
Herzlich willkommen im Forum!

Ich schätze, diese Irritationen haben etwas mit dem Gas zu tun, aber das können dir die anderen Teilnehmer, die selbst diese OP hatten, besser beantworten.

Du kannst die Makulafunktion mit dem Amsler Gitter kontrollieren, Leseabstand, einäugig, mit Korrektur für diese Distanz.

LG ROP

Zustand nach PPV und Membranpeeling wg. Epiretinaler Gliose

Susie, Donnerstag, 04. Januar 2018, 11:24 (vor 13 Tagen) @ rop

Hallo ROP,

vielen Dank fĂĽr deine Antwort. Wenn ich auf das Amsler-Gitter schaue, sehe ich zumindest die Mitte, also den schwarzen Punkt deutlich. Das ist doch schon mal ein positives Zeichen, oder?

Kann mir denn vielleicht noch jemand bezĂĽglich der anderen Fragen helfen? :-)

LG Susie

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