Katarakt OP ambulant /stationär

ANni18 @, Dienstag, 28. Mai 2019, 12:28 (vor 143 Tagen)

Hallo ihr Lieben, bei mir steht nach 2 NHA (mit Makulabeteiligung)im letzten Jahr und der Öl-Ex letzten November die Katarakt OP in der Uniklinik an. Voruntersuchungen haben stattgefunden, Termin ist eigentlich am Montag. Nachdem ich nochmals im Forum gestöbert hatte, habe ich inzwischen so Bedenken, Ängste, dass ich am liebsten alles absagen möchte.
1. OP soll ambulant stattfinden - ich hatte gebeten (mind. aus logistischen Gründen eine Nacht bleiben zu können) wurde verneint, angeblich übernimmt KK das nur, wenn man dement wäre etc.
2. OP mit Femto-Laser verkauft- hier im Forum fand ich die Anmerkungen und Bedenken aus Diskussionen von vor 2 Jahren, jemand schrieb, selbst aus „meiner“ Uniklinik hatten die Prof. damals bei Netzhautpatienten davon abgeraten.

Heute war ich zum eigentlich normalen Termin bei meiner neuen Haus AÄ (die vorherige ging in Rente), kaum untersucht... und diese konnte 1. gar nicht nachvollziehen, was für Vorteile es hätte, dort zu bleiben, man würde am nächsten Tag ja wieder hinfahren zur Kontrolle und die Ärzte hätten viel Schreibkram mit der KK.
Wie war es bei euch? Vielen Dank!

Katarakt OP ambulant /stationär

ANni18 @, Dienstag, 28. Mai 2019, 12:30 (vor 143 Tagen) @ ANni18

Ich vergaß, die KK hat mir signalisiert, dass sie bei Begründung stationäre OP prüfen und ggf. bewilligen würde, sogar sehr zeitnah

Katarakt OP ambulant /stationär

Blickpunkt68 @, Bayern, Dienstag, 28. Mai 2019, 14:11 (vor 143 Tagen) @ ANni18

Hallo ANni18,

auch ich hatte zwei NHA mit Makulabeteiligung. Meine Katarakt-OP wurde stationär durchgeführt. Das war die Idee meines Haus-AA und der Uniklinik. Mit NHA`n gilt man wohl als Risikopatient. Wenn der Haus-AA eine Einweisung mit der richtigen Begründung schreibt, erfährt die Krankenkasse wohl eh erst nach der OP (glaube ich).
Alles Gute für Dich!

Katarakt OP ambulant /stationär

Martschu @, Dienstag, 28. Mai 2019, 16:36 (vor 143 Tagen) @ Blickpunkt68

Auch bei mir stand für den Haus-AA und die Uniklinik ein stationärer Aufenthalt fest.
Toitoitoi Martschu

Katarakt OP ambulant /stationär

fth68 @, Dienstag, 28. Mai 2019, 17:19 (vor 143 Tagen) @ ANni18

Hallo Anni,

Hallo ihr Lieben, bei mir steht nach 2 NHA (mit Makulabeteiligung)im letzten Jahr und der Öl-Ex letzten November die Katarakt OP in der Uniklinik an. Voruntersuchungen haben stattgefunden, Termin ist eigentlich am Montag. Nachdem ich nochmals im Forum gestöbert hatte, habe ich inzwischen so Bedenken, Ängste, dass ich am liebsten alles absagen möchte.
1. OP soll ambulant stattfinden - ich hatte gebeten (mind. aus logistischen Gründen eine Nacht bleiben zu können) wurde verneint, angeblich übernimmt KK das nur, wenn man dement wäre etc.

bei mir wurde ich auf meinen Wunsch hin 1 Nacht stationär aufgenommen. Die Begründung des Arztes war meine NHA-Vorgeschichte, was als Risiko wohl auch ausreichte. Mit der KK hatte ich gar keine Probleme deswegen gehabt (Techniker KK bei mir).

Ich finde den Gedanken an ambulante Augen-OPs irgendwie abstoßend stressig. Und in einer Klinik hat man einfach etwas bessere und schnellere Möglichkeiten der Kontrolle und des Eingreifens, wenn irgendwas schief gehen sollte. Ich würde es daher wieder machen und notfalls die Nacht auch selbst bezahlen.

2. OP mit Femto-Laser verkauft- hier im Forum fand ich die Anmerkungen und Bedenken aus Diskussionen von vor 2 Jahren, jemand schrieb, selbst aus „meiner“ Uniklinik hatten die Prof. damals bei Netzhautpatienten davon abgeraten.

Da waren meine Berichte damals Teil der Diskussion gewesen, glaube ich. Ich hatte mir nämlich selbst Femto ausgesucht. Erst danach habe ich dann im Forum wahrgenommen, dass davon stark abgeraten wurde. Ich habe das dann gründlich nachrecherchiert (mein 2. Auge wird ja irgendwann auch mal drankommen, wenn ich lange genug lebe) und mir waren am Ende die Argumente der Warner einfach zu dünn. Vermutlich würde ich mich daher Stand heute wiederum für Femto-Laser entscheiden. Es sei aber dazu gesagt, dass (1) auch das "Pro" für Femto in Studien nicht hinreichend belegt werden konnte, was auch der Grund dafür ist, dass es nicht von der KK bezahlt wird und (2) ich natürlich auch subjektiv davon beeinflusst bin, dass das Resultat der OP bei mir perfekt in Ausführung, Abheilung und Ergebnis war. Aber ein Einzelfallergebnis sagt ja nichts aus über Evidenz und Risiken.

Wenn Du aber Bedenken hast/teilst, dann nimm einfach die konventionelle OP. Die ist studien-statistisch genauso gut wie Femto, die Warnungen fallen dann weg und Du sparst nochmal ca. 1000€ oder so.

In jedem Falle viel Erfolg und gute Sicht!

LG, Thorsten

Katarakt OP ambulant /stationär

Michaela @, 42, Donnerstag, 30. Mai 2019, 11:32 (vor 141 Tagen) @ ANni18

Guten Morgen Anni18
Ich hatte 7 Netzhaut-Ops hinter mir und habe freiwillig darum gebettelt meine Cataract Op (habe immer noch Öl im Auge) ambulant machen zu dürfen.
Die ambulanten Cataracts werden in meiner Klinik als erstes operiert und ambulant darf man keine 6 Stunden in einer Klinik sein, sonst wäre es schon stationär.
Bei meinen letzten stationären OPs war ich um 7.30 Uhr im Krankenhaus und kam um 13 Uhr in den Op, für mich mehr Horrorwartezeit als ambulant Zack Zack (gleiche Klinik).

Wenn du Stationär lieber willst, kann man es in meiner Klinik auch gemacht werden, es gibt immer Gründe: alleine lebend zu Hause , Komplikation Erfahrung, Netzhaut.., Epilepsie Patient usw.
Aus meinen Erfahrungen von den Omis, die ich bei anderen Ops neben mir liegen hatte, sie hätten 70€ zahlen müssen um stationär eine Nacht da zu bleiben, worauf die Ärzte immer ein Grund fanden, das sie es der Krankenkasse in Rechnung stellten.

Entscheide dich, wie es dir am besten gut tut, ich wollte lieber zu Hause sein und fühlte mich da wohler als im Krankenhaus.
Und wenn ambulante Op, auch da kann man sie einen Krankentransportschein geben lassen fürs Taxi, jetzt ohne vorherige Genehmigung und nur wenn Op auch an diesem Tag statt findet.

Alles gute wünsche ich dir

Katarakt OP ambulant /stationär

ANni18 @, Freitag, 31. Mai 2019, 10:50 (vor 140 Tagen) @ ANni18

Danke für euer Feedback!
Weiteres Telefonat mit der Klinik, in welchem ich nochmals meine Bedenken hinsichtlich ambulante Methode und (neu gewonnene Infos) Femto- Laser äußerte. Ich erwähnte, dass in anderen Kliniken die Netzhautpatienten wenigstens 1 Nacht zur Kontrolle bleiben dürfen. Und dass nach Rücksprache mit KK lediglich eine hinreichende Begründung für die Kasse benötigt wird. (Eigene Kostenübernahme für die Nacht hatte ich im Vorgespräch schon angeboten)
Immerhin hatte die nette Assistenzärztin Verständnis und rief mich auch am nächsten Tag zurück. Man könnte mir den Operateur der 2. NHA anbieten, aber sonst alles gleich- ambulant und es gäbe nach den Studien zu Femtolaser keine bekannten negativen Auswirkungen auf die Netzhaut. Innerlich immer noch aufgewühlt, habe ich den Eingriff für Montag erst mal abgesagt und mind. auf Ende Juni geschoben. Aber die Zeit läuft, die hintere Schale ist „dicht“ und man kann wohl nicht mehr reinschauen und messen wird zum Problem.

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