Netzhautablösung und Geburt

Bianka, Freitag, 24. Januar 2020, 15:51 (vor 35 Tagen)

Hallo,
Ich bin 36 und habe 2 Kinder, per Spontan Geburt.
Ich bin extrem Kurzsichtig(-23,-18)
Nach der Geburt meiner kleinen(2013)hatte ich eine Netzhautablösung,hab ich so nicht mitbekommen,Als meine Tochter 6 Monate Alt war,wurde ich als Notfall operiert und mir wurde eine Cerclage eingesetzt.
Nun bin ich in der 12ten Woche schwanger und die Hebamme meint ich müsse über einen Kaiserschnitt nachdenken,weil die Gefahr zu erblinden während wegen des hohen Druckes beim pressen extrem hoch wäre.
Nun meine Frage: Hat jemand schon Erfahrungen in diesem Zusammenhang gehabt? Oder wie denkt ihr darüber?
Liebe Grüße Bianka

Netzhautablösung und Geburt

KAtharina ⌂ @, Camburg/Thüringen, Sonntag, 26. Januar 2020, 11:54 (vor 33 Tagen) @ Bianka

Liebe Bianka,

ist es denn wirklich nach dem Zeitraum klar dass die Netzhautablösung durch die Geburt oder direkt nach der Geburt entstanden ist?
Ich persönlich finde Erschütterungen ein wesentlich höheres Risiko als wie deine Hebamme meint, ein zu hoher Augendruck, der löst keine Netzhautablösung aus.
Es wurde schon viel zu dem Thema geschrieben, Nutz doch einfach mal die Suchfunktion.

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Liebe Grüße
KAtharina

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Netzhautablösung und Geburt

filmer007, Österreich tirol, Mittwoch, 29. Januar 2020, 14:53 (vor 30 Tagen) @ KAtharina

Hallo
Also ich bin das Risiko nicht eingegangen bei meinem 2.kind, allerdings habe ich nur mehr einen kleinen Sehrest auf einem Auge bereits blind und daher kein Risiko für mich

Netzhautablösung und Geburt

fth68 @, Mittwoch, 29. Januar 2020, 15:34 (vor 30 Tagen) @ Bianka

Hallo Bianca,

vielleicht für Dich interessant, falls Du's noch nicht kennst:

https://geburtshilfe-halle.de/vor-der-geburt/probleme-risikoschwangerschaft/augenerkrankungen/

https://www.chirurgie-portal.de/ophthalmologie/netzhautriss-netzhautloch-laser/auswirkungen-geburt-auf-netzhaut.html

Von den Studien her wird also derzeit eine natürliche Geburt nicht mehr so sehr als erhöhtes Risiko gesehen. Aber wie das so mit abstrakten Studien ist, beruhigt es den Einzelnen in seinem persönlichen Fall natürlich auch nur bedingt...

LG, Thorsten.

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