Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Lavazza84, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:22 (vor 13 Tagen)

Hallo liebe Community,

bei mir wurde vor 2 Wochen ein Loch in der Netzhaut bei ca. „12 Uhr“ gefunden. Daraufhin habe ich das Internet auf den Kopf gestellt und erstmal recherchiert, was das überhaupt bedeutet, so bin ich auf euer Forum gestoßen und hoffe, ihr könnt mir etwas dazu sagen.

Ich bin 36 (w) und auch stark kurzsichtig, falle also in die Risikogruppe (ich habe bei den Brillenwerten zw. -7 und -8 Dioptrien + Hornhautverkrümmung). Vor 2 Wochen, 29.9.20, habe ich auf dem linken Auge plötzlich so graue Strippen entdeckt, das war nicht nur eines, sondern direkt mehrere, ganz plötzlich. Ich bin daraufhin am nächsten Tag direkt zum Augenarzt und dieser diagnostizierte ein Loch bei ca. 12 Uhr und sollte dann noch am selben Tag zum Lasern in die Augenarztpraxis kommen (diese ist in Gevelsberg, Dr. Zarkesh, falls das jemandem etwas sagt). Ich habe nur Gutes über das Fachwissen dieser Praxis von zwei Optikern gehört. Ich wurde dann sofort als Notfallpatientin behandelt und das linke Auge wurde dann gelasert (das war meine erste Augen-Laserung). Der Laserer entdeckte weiter oben noch eine weitere dünne Stelle (er sprach von Gitternetzen) und hat diese vorsorglich mitgelasert, da auch dort wohl irgendwas nicht in Ordnung war. Ich war dann regelmäßig dort zur Kontrolle (alle paar Tage), die Vernarbung war im Gange – alles ok. Wäre alles nicht so dramatisch wie ich es ansehen würde.
Auf dem Weg Richtung Urlaub stoppten wir bei einem Restaurant, wollten etwas essen und ich ging auf Toilette, kam zurück-> grellstes Licht und blickte direkt auf eine weiße Wand. In dem Moment tauchten plötzlich vor meinem linken Auge schwarze Wolken auf, das war das gruseligste, was ich je gesehen habe. Ich hatte das Gefühl, dass diese das komplette Auge ausfüllen. Daraufhin bin ich sofort nach Lüdenscheid in die Augenklinik (die Gevelsberger Praxis sagte, bei jedem kleinsten Symptom, egal was es ist, sofort zur Untersuchung):
- dünne, kranke Netzhaut/krankes Auge (ich denke, die AA meint die Netzhautveränderung, hatte sonst nie eine Augenkrankheit), alle 2-3 Monate zum AA zur Kontrolle, bei neuen Symptomen sofort
- Netzhaut liege aber an, Vernarbung ok
- diese Wolken seien Glaskörpertrübungen

Urlaub unterbrochen und am nächsten Tag dann losgefahren und angekommen, aber direkt geguckt, wo ist der nächste AA bzw. wer kann lasern (danach richte ich nun auch meine Urlaube aus, lebe seit der Sache in Angst).
Diese Wolken waren dann weg und seitdem flattert bei mir eine fette Fleischfliege mit Fäden unten dran vor dem Auge herum. Das ist keine kleine, sondern ein Brummer tiefschwarz und geht bei jeder Augenbewegung mit. Daraufhin bin ich nun zu einem anderen AA, um das doch nochmal abklären zu lassen:
- Glaskörper hebe sich ab, ich bekomme die Erklärungen nicht mehr ganz zusammen, aber er erwähnte Sehnerv und die Trübungen an dieser Stelle sind größer als an anderen, mit der Zeit sinken diese aufgrund der Schwerkraft weiter nach unten bzw. durch die weitere Abhebung ja sowieso. Ich würde mich mit der Zeit daran gewöhnen.
- er bestätigte den Rat der Gevelsberger Praxis, Kontrolle 1x/Jahr sei ausreichend (so gehen die Meinungen auseinander)
- er bezeichnete mein Auge nicht als krank und ich könne weiter mein Leben leben und müsse mich nicht einschränken, was z. B. Flugreisen anbelangt (das wäre nur, wenn Gas im Auge wäre durch andere OPs etc.).
- NEUES Loch am rechten Auge entdeckt, da es ganz am Rand sei, könne ich es auch nach meinem Urlaub lasern lassen (am 28.10. ist der Termin). Diese Stelle sei auch nicht hufeisenförmig, diese wäre gefährlich(er).

Bei ihm klang das nicht ganz so dramatisch…

Nun meine Fragen:
- hat der Laser die Glaskörperabhebung verursacht? Scheinbar war diese am 29.9.20, als das Loch entdeckt wurde, noch nicht eingetreten. Zumindest konnte nichts darüber aus den Akten entnommen werden.
- Ich habe Angst, wenn ich rechts (diese Auge hat nie nie nie Probleme gemacht) das auch noch lasern lasse, dann hebt sich auch da der Glaskörper und ich bekomme eine weiteren Flattermann dazu.
- Kommen diese Trübungen dann auch vom Laser? Der AA sagt nein, aber ich bezweifle das, das wäre ja ein ganz komischer Zufall. Ich habe auch in diesem Forum irgendwo gelesen, dass solche Floater oft Begleiterscheinungen vom Lasern sind.
- Was haltet ihr von dem Kontrollintervall (1x/Jahr bzw. alle 2-3 Monate)? Die AA aus der Lüdenscheider Augenklinik hat das alles als viel dramatischer angesehen, vielleicht ist es auch so und die anderen beiden AA wollten mir keine Angst machen?! Angenommen, der Glaskörper ist tatsächlich dabei sich abzuheben, dann könnte der doch die Netzhaut beschädigen durch den Zug daran? Dann müsste ich doch jeden Tag da hin und gucken, was sich tut. Ich habe gelesen, die Ablösung kann über Tage oder Wochen gehen. Aber wenn er erstmal ab ist, dann würde keine Gefahr mehr für die Netzhaut bestehen?
- Welche Erfahrung habt ihr mit Netzhautloch-Laserung, war dann Ruhe im Karton oder kann ich direkt ein Abo für Lasern buchen?
- Lesen deutlich einschränken, nicht dass die Netzhaut wieder reißt?


Vielleicht ist das alles auch erst der Anfang ☹, v.a. in dem Alter.

Verzweifelte Grüße,
Lavazza

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

rop @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:24 (vor 12 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,
Herzlich willkommen im Forum!
Ich lese bei dir große seelische Sorgen heraus, klar, dass du dir viele Gedanken machst.
Ich denke, du hattest eine Glaskörperabhebung. Beim ersten Lesen der Zeilen (Aktion im Restaurant) las es sich wie eine komplette Netzhautablösung, das war nicht so.

Eine Glaskörperabhebung kann sich länger hinziehen und sie kann auch an der Netzhaut ziehen.

Die Glaskörperabhebung hat aber nichts mit dem Lasern zu tun.

Das Lasern hat höchstens Glaskörpertrübungen aufgewirbelt , die dich jetzt stören (diese Fliege), die sich aber mit der Zeit absenken.

Achte auf die Symptome wie Russregen und schwarze Wand, wie hier auf der Seite beschrieben.

Es wird sich alles wieder beruhigen.

LG ROP

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

KAtharina ⌂ @, Camburg/Thüringen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:54 (vor 12 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,
willkommen bei uns.

Zu Deinen Fragen:

- dünne, kranke Netzhaut/krankes Auge (ich denke, die AA meint die Netzhautveränderung, hatte sonst nie eine Augenkrankheit), alle 2-3 Monate zum AA zur Kontrolle, bei neuen Symptomen sofort
- Netzhaut liege aber an, Vernarbung ok
- diese Wolken seien Glaskörpertrübungen

Ich denke der Arzt meinte die dünnen Netzhautstellen, die auch schon mit gelasert wurden. Bei Kurzsichtigen ist es leider oft so, dass dünne Areale auftreten.
Das die Wolken Glaskörpertrübungen sind wäre logisch.

Nun meine Fragen:
- hat der Laser die Glaskörperabhebung verursacht? Scheinbar war diese am 29.9.20, als das Loch entdeckt wurde, noch nicht eingetreten. Zumindest konnte nichts darüber aus den Akten entnommen werden.

Nein, eine Glaskörperabhebung bekommt jeder, wir Kurzsichtigen aber früher, das ist eigentlich nichts dramatisches, allerdings sind Glaskörperabhebungen die Haupursache für Löcher in der Netzhaut und Netzhautablösungen.

Lies doch mal hier nach:
http://netzhaut-selbsthilfe.de/krankheitsbilder/netzhautabloesung.html

- Kommen diese Trübungen dann auch vom Laser? Der AA sagt nein, aber ich bezweifle das, das wäre ja ein ganz komischer Zufall. Ich habe auch in diesem Forum irgendwo gelesen, dass solche Floater oft Begleiterscheinungen vom Lasern sind.

Die Trübungen kommen von der Glaskörperabhebung, eventuell auch in Verbindung mit dem Lasern.

- Was haltet ihr von dem Kontrollintervall (1x/Jahr bzw. alle 2-3 Monate)? Die AA aus der Lüdenscheider Augenklinik hat das alles als viel dramatischer angesehen, vielleicht ist es auch so und die anderen beiden AA wollten mir keine Angst machen?!

Ich finde 1 x im Jahr zu wenig.

Angenommen, der Glaskörper ist tatsächlich dabei sich abzuheben, dann könnte der doch die Netzhaut beschädigen durch den Zug daran?

Das ist korrekt.

Dann müsste ich doch jeden Tag da hin und gucken, was sich tut. Ich habe gelesen, die Ablösung kann über Tage oder Wochen gehen.

Nein, das must Du nicht, da Du wie ich noch relativ jung bist wird sich das wohl zeitlich hinziehen, bei mir dauert dieser Prozess schon 1,5 Jahre.

Aber wenn er erstmal ab ist, dann würde keine Gefahr mehr für die Netzhaut bestehen?

Zumindest sinkt die Gefahr stark.

- Welche Erfahrung habt ihr mit Netzhautloch-Laserung, war dann Ruhe im Karton oder kann ich direkt ein Abo für Lasern buchen?
- Lesen deutlich einschränken, nicht dass die Netzhaut wieder reißt?

Da kann man so pauschal nicht beurteilen.

--
Liebe Grüße
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vorüber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Lavazza84, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 23:50 (vor 11 Tagen) @ Lavazza84

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten! Ich habe wieder weitere Fragen, v.a. je mehr ich über diese Thematik lese.

Ich habe u.a. den Eintrag über Membrane auf der Netzhaut gelesen, dass dies von der Laserung verursacht wurde. Ich habe keinen Aufklärungsbogen über das Lasern erhalten, lediglich nach dem Lasern sollte ich unterschreiben. Kommt so etwas zwangsläufig? Mein rechtes Auge ist ja auch noch betroffen und ich weiß nicht, ob ich es lasern lassen soll (es ist ja in der peripheren Stelle) oder erstmal beobachten – was meint ihr? Falls lasern: so schnell wie möglich oder hat so etwas tatsächlich Zeit (der AA hier in der Urlaubsortnähe meinte, ich könne das auch 2 Wochen später nach meiner Rückkehr noch machen und ich sollte dies seiner Meinung nach auch tun).

Zu dem Flattermann: Ich habe gelesen, dass solche schwimmenden Teile Begleiterscheinungen vom Lasern sind, gehen diese definitiv weg? Wenn ich eure Einträge richtig verstanden habe, dann kommen diese in jedem Fall von der Abhebung des Glaskörpers und der Laster hat sein Übriges getan, diese herumschwirren zu lassen? Wann geht das Teil weg, muss ich mit Jahren rechnen?

Kann ich eigentlich Sport machen? Der Arzt, der gelasert hat, sagt ja, uneingeschränkt. Die AA in seiner Praxis riet Sport für 2 Wochen ab. Ich mache Pilates, Aqua-Gym und dann einen Fit mit Babykurs (hier werden kleinere Gewichte gehoben und sämtliche Muskelpartien trainiert). Was ist auch mit Dingen wie Straße fegen, da schaut man ja auch permanent nach unten. Ich bin ziemlich verunsichert.

Wie oft sollte ich zur Kontrolle, tatsächlich 2-3x?

Aus Angst - und weil ich in diesem Forum von OTC Untersuchungen gelesen habe - habe ich noch einen Termin am MO bei einem AA in Bad Kissingen ausgemacht (der lasert auch). Ich will das genau wissen, wie die Netzhaut aussieht, vielleicht sind OTC auch aussagekräftier als Pupille weit tropfen und mit Vergrößerungsglas gucken?

Ich wünsche euch einen schönen Abend und danke für die Antworten

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

rop @, Freitag, 16. Oktober 2020, 20:05 (vor 10 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza ,
Das OCT würde einen Netzhautquerschnitt abbilden. Das macht eher Sinn bei Erkrankungen wie Makulaloch, epiretinale Gliose , trockene oder feuchte Makuladegeneration oder Retinitis pigmentosa. Vielleicht könnte man einen Fuchs‘schen Fleck darstellen mit einem OCT?

Selbsttest in Richtung Makulaerkrankungen wäre der Amsler Gitter Test. Das OCT würde vielleicht das periphere Loch abbilden, aber was bringt dir die Erkenntnis?

Oft kostet das OCT um die 100€.

Das hast du alles nicht.

LG ROP

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Vanessa, Samstag, 17. Oktober 2020, 22:11 (vor 9 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,

ich bin ja kein Arzt, aber für mich hört sich das an, als hättest du auf beiden Augen eine Glaskörperabhebung.
Die Begleiterscheinungen sind halt diese schwarze Wolken/Fliegenbeinchen/rußartiger Regen/ Punkte usw.

Und bei der Glaskörperabhebung zieht die gelartige Masse an der Netzhaut und kann Löcher verursachen, die dann gelasert werden.
Ich hatte das im Februar diesen Jahres, leider mit einer Ablösung der Netzhaut und einer sofortigen OP. Das passiert in der Regel sehr selten und ich möchte dir keine Angst machen.
Aber dadurch habe ich erst gemerkt, wie wichtig eine regelmäßige Kontrolle in kurzen Abständen ist.
Mir nimmt das auch ein großes Stück meiner Ängste.
Seit einigen Wochen habe ich nun auch auf dem anderen Auge eine Glaskörperabhebung, die aber wohl *gut* verläuft.
Ob und wann du das Loch in der NH lasern lassen solltest, kann dir nur dein Arzt beantworten, eventuell eine Zweitmeinung einholen.

Ich wünsche dir alles Gute. :-)

LG Vanessa

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Lavazza84, Samstag, 17. Oktober 2020, 23:31 (vor 9 Tagen) @ Vanessa

Hallo Vanessa,

in welchen Abständen gehst du zum AA, gerade weil die Glaskörperabhebungen akut sind?

Ist mit deiner operierten Netzhaut wieder alles ok und siehst du wieder gut?

Viele Grüße

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Vanessa, Sonntag, 18. Oktober 2020, 11:25 (vor 9 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,

auf dem linken Auge habe ich eine aktuelle Glaskörperabhebung/Glaskörpertrübung und die ersten 4 Wochen hat mein Arzt mich wöchentlich zur Kontrolle kommen lassen. Da die Netzhaut sitzt und das ganze schwarze *Geflimmere* fast komplett zurückgegangen ist, sind wir jetzt in einem 3 Wochen-Rhythmus. Und die Abstände werden dann zukünftig auch viel größer werden.
Sicherlich liegen diese noch relativen kurzen Kontrollabstände bei mir aber auch an der Vorgeschichte des anderen Augens, wo ich eine Netzhautablösung hatte und meine damit verbundenen Ängste. Daher bin ich da natürlich kein Maßstab. ;)
Durch das Lasern hast du ja eine gewisse Fixierung der Netzhaut und eventuell bedarf es da vielleicht nicht so oft einer Kontrolle. Aber das mag ich nicht zu beurteilen, da ich kein Arzt bin.
Aber da würde ich einfach beim behandelden AA nachfragen und auch deine Ängste diesbezüglich.

Zu deiner Frage: Ja, die Netzhautop ist sehr gut verlaufen. Ich habe eine vorzeitige Linseneintrübung, die man mir aber auch vorrausgesagt hat und werde in Kürze eine künstliche Linse bekommen. Aber erst, wenn das andere Auge wieder soweit genesen ist, dass ich keine zwei Baustellen habe.

Alles Gute für Dich.

LG
Vanessa

Netzhautloch links, jetzt fängt es rechts auch an.

Lavazza84, Samstag, 24. Oktober 2020, 16:27 (vor 2 Tagen) @ Lavazza84

Hallo ihr Lieben,

ich wollte noch einmal berichten und hoffe auf Erfahrungen/Tipps.

Ich war am Montag bei einem anderen AA, dieser hat mir gesagt, dass das Lasern so drum herum wäre, mal hier, mal da, und meint, die Ränder seien leicht eveliertbind rechts bei 12 Uhr hat er ja das "neue" Loch (wird wohl auch schon länger da sein) angeraten, es lasern zu lassen bzw. meinte, er würde an meiner Stelle zum Prof. Schrader nach Würzburg. Der Professor sei eine Koryphäe im Bereich Netzhautangelegenheiten/Chirurgie. Dieser AA war so nett und hat sofort einen Termin für mich ausgemacht. So war ich dann am nächsten Tag beim Professor Schrader in seiner Augenpraxis. Ja, er gab dem überweisenden AA Recht und hat die betreffenden Stellen oben am Rand nachgelasert. Unangenehm, ging 2x über einen Nerv drüber.

Zum Loch im rechten Auge meinte er, dass man früher prophylaktisch gelasert habe, aber er würde es bei mir nicht unbedingt machen wollen, da die Wahrscheinlichkeit einer NHA bei 4% läge, der Laser würde dies auf 2% drücken. Ich habe ein atrophisches Rundloch. Ich war zunächst erleichtert, doch irgendwie fühle ich mich wieder unsicher. In den Leitlinien steht genau das, was der Prof. sagte, auch dass es umstritten ist diese Art von NH Defekt zu lasern. Jedoch bei Myopie angeraten. Ansonsten sei das Risiko einer Ablösung gering.

Hat jemand Erfahrungen damit ein solches Loch nicht lasern zu lassen? Es könnte doch auch Kammerwasser drunter laufen und irgendwann gibt es richtig Ärger...?

Die 2. Laserung war ja am Montag, vor 5 Tagen, ich bemerke, dass ich auf diesem Auge plötzlich links nicht mehr ganz so gestochen scharf wie rechts im Nahbereich (ohne Sehhilfe) erkennen kann, meine auch, dass das schwarz nicht mehr ganz so tiefschwarz ist wie rechts. Reguliert sich das wieder?

Viele Grüße

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