Rezidiv epiretinale Gliose

Kati008, (vor 40 Tagen)

Hallo ihr Lieben Mitglieder,

Ich war vor vielen Jahren hier aktiv mit meiner epiretinalen Gliose.
Die Gliose wurde erfolgreich operiert und erst Jahre später im
Jahr 2024 kam der graue Star. Auch der wurde erfolgreich operiert.
Meine jahrelanger Ärztin ging 2025 in Pension .
Dieses Jahr bei der jährlichen Kontrolle und einem neuen Arzt, dann der plötzliche Schock , ein Rezidiv ist nach über 10 Jahren entstanden .

Der Arzt der mein Auge noch nicht „kannte“ , meinte wir müssen eine Kontrolle in ein paar Monaten machen um
Zu schauen wie es sich entwickelt.
Der nächste Termin ist in einer Woche und langsam werde ich sehr nervös.
Schön langsam hab ich auch das Gefühl die Linien fangen sich an etwas zu verzerren.Beginnende Verschlechterung vielleicht.

Hat jemand schonmal ein Rezidiv operieren lassen und Erfahrungen
Woher kann so plötzlich ein Rezidiv kommen ?
Vielleicht von dem Laser der Nachstar Behandlung ?

Vielen Dank fürs Lesen

Rezidiv epiretinale Gliose

Landgrafschaft @, (vor 36 Tagen) @ Kati008

Hallo.

Womöglich ist bei der OP vor zehn Jahren die innere Grenzmembran der Netzhaut nicht
zusätzlich abgeschält worden? Das könnte der Grund sein für das Rezidiv.
Siehst Du eine Möglichkeit, Dich über diesen Punkt zu informieren?

Liebe Grüße
Landei

Rezidiv epiretinale Gliose

Landgrafschaft @, (vor 35 Tagen) @ Kati008

Hallo Kati.

Ich melde mich nochmals. Das Thema "Rezidiv" ist durchaus interessant.
Anfang Oktober habe ich meinen Kontrolltermin mit OCT beim Augenarzt.
Die Diagnose "epiretinales Membran" besteht seit etwa eineinhalb Jahren. Zunächst
sah man im OCT eine leichte Verschlechterung, das letzte OCT im April zeigte keine
weitere Veränderung. Langsam werde ich nervös wegen des neuen anstehenden Termins.
Ist das Membran stabil oder hat es sich verschlechtert? Im Alltag sehe ich nur leichte
Verzerrungen. Wann werde ich vom AA eine Empfehlung für eine OP erhalten? Die Ungewissheit
ist nicht angenehm. Bei Urlaubsplanungen schaue ich inzwischen, ob gute Augenkliniken
in der Nähe sind. Manche berichten von sehr plötzlichen starken Veränderungen.
Wenn irgendwann die OP ansteht, wird meine Frage in der Voruntersuchung sein, ob die
innere Grenzmembran zur Netzhaut zusätzlich abgeschält wird. Ein Rezidiv wäre ärgerlich.
Du hattest immerhin 10 Jahre Ruhe, bis es auftrat. Du hast in ein paar Tagen Deinen
AA Termin? Ich freu mich, danach von Dir zu hören.

Liebe Grüße

Landei

Rezidiv epiretinale Gliose

KAtharina ⌂, Camburg, (vor 35 Tagen) @ Kati008

Hallo Kati,

schön, dass du wieder zu uns gefunden hast – auch wenn der Anlass natürlich weniger schön ist. Nach über zehn Jahren Ruhe kann ich gut verstehen, dass dich die Diagnose eines Rezidivs erst einmal erschreckt.

Eine epiretinale Gliose bzw. Membran kann tatsächlich auch viele Jahre nach einer erfolgreichen Operation erneut auftreten. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie jetzt schnell fortschreitet oder wieder operiert werden muss. Entscheidend sind vor allem der OCT-Befund, die Entwicklung im Verlauf und natürlich deine Beschwerden – insbesondere Verzerrtsehen (Metamorphopsien) und eine mögliche Abnahme der Sehschärfe.

Deshalb finde ich das Vorgehen deines neuen Augenarztes zunächst gut nachvollziehbar: Wenn er dein Auge vorher nicht kannte und keinen eigenen Vergleichsbefund hatte, ist eine Kontrolle nach einigen Monaten sinnvoll, um zu sehen, ob und wie sich die Membran verändert. Beim Termin nächste Woche würde ich unbedingt erwähnen, dass du inzwischen das Gefühl hast, dass gerade Linien etwas verzerrt erscheinen.
Das ist für die Beurteilung wichtig.

Dass die Nachstarbehandlung mit dem YAG-Laser die Ursache des Rezidivs ist, lässt sich so nicht einfach sagen. Nach Eingriffen am Auge können zwar entzündliche bzw. zelluläre Prozesse eine Rolle spielen, aber ein Rezidiv kann auch ohne einen solchen Auslöser und noch nach vielen Jahren entstehen. Ich würde mir deshalb an deiner Stelle keine Vorwürfe wegen der Nachstarbehandlung machen.

Falls tatsächlich wieder eine stärkere Membran vorhanden ist und deine Sehfunktion zunehmend beeinträchtigt, kann grundsätzlich auch ein Rezidiv erneut operiert werden. Ob das in deinem Fall sinnvoll ist, hängt aber sehr vom OCT, dem Zustand der Makula und deinen Beschwerden ab.

Vielleicht gibt es hier tatsächlich jemanden, der schon eine zweite Operation wegen einer epiretinalen Gliose hinter sich hat und dir von seinen Erfahrungen berichten kann.

Und für nächste Woche, lass dir das OCT zeigen und erklären und frag konkret, ob sich gegenüber der letzten Aufnahme etwas verändert hat. Wenn du noch alte OCT-Aufnahmen oder Arztberichte von früher hast, würde ich sie ebenfalls mitnehmen.

Liebe Grüße
Katharina

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Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht.

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