Mein Erfahrungsbericht NHA am 30.12.2025
Hallo.
Mitte Dezember hatte ich über Nacht praktisch einen kleinen Schleier im rechten Augenwinkel. Da ich seit Jahren schon mouches volants sehe, dachte ich erst daran, also weiter im Takt. Über Weihnachten wurde der Schleier immer breiter, aber ich konnte noch klar sehen. Letztendlich ging ich am 29.12. zur Bereitschaft.
Der Schock kam in Form der Diagnose NHA.
Muss sofort operiert werden, das Problem vor Ort (Braunschweig): keine Ärzte. Nächste Klinik entweder Magdeburg oder MHH Hannover.
Ich nach Hannover, dort aber keine Kapazitäten, keine Betten. Nach 7 Stunden Wartezeit wurde ich doch um 03:00 Uhr auf dem Zimmer aufgenommen, um dann um 10:00 Uhr operiert zu werden.
Alles gut gelaufen. Ich musste danach rechts liegen.
Tag 9 nach OP sah ich das erste Mal über der Blase klar, wenn auch nicht viel, aber klar ich war so happy.
Tag 13 beim AA konnte ich 100 % sehen, viertel Blase im Auge.
Heute Tag 17: ein kleines Bläschen oder Tropfen (was auch immer) in meinem Lid.
Habe bis Tag 13 22 von 24 Stunden auf rechts gelegen, danach habe ich mich mehr bewegt, mit Absprache vom AA "nur" noch mindestens 15 Stunden liegen.
Erhebliche Probleme mit dem Kreislauf nach dem Aufstehen oder wieder Hinlegen: Da hat sich die Welt gedreht, wie ich es noch nicht erlebt habe. Mein rechter Arm tut mir so weh, dass ich nachts nicht schlafen kann, noch immer.
Ich werde ab morgen nicht mehr rechts liegen. Der AA hat zwar gesagt, ich soll so lange warten, bis alles weg ist, aber ich kann nicht mehr.
Zu meiner Person: Ich bin 60 Jahre alt, war bis vor 3 Jahren stark kurzsichtig (L 9 R 11), habe mir vor 3 Jahren Linsen einsetzen lassen, um von der Brille wegzukommen.
Laut Oberarzt habe ich damit meine Chancen auf eine NHA potenziert.
Wenn ich die Erfahrungen im Forum lese, habe ich Glück gehabt.
Ich bin dankbar dafür.