Bin mit meinen Ängsten nach meinen OP´s also nicht alleine?

fth68 @, Samstag, 23. Januar 2021, 10:35 (vor 43 Tagen) @ Martinaxxx

Hallo Martina,

Ich hatte eine Netzhautablösung unten, hufeisenförmig. Es wurde geläsert und auch gleich eine Linse eingesetzt. Öltamponade dann Gastamponade im Sommer nochmal Ölbläschenentfernung aus der Bindehaut und vor vier Wochen neue Linse am anderen Auge (Katarakt).
Es wäre toll wenn jemand berichten könnte was so an körperlichen Tätigkeiten wieder machbar ist. Ich traue mich nur an leichte Sachen ran momentan. Walken statt Joggen, kein Fitness mit Gewichten, Angst zu schwer zu heben, Angst vorm Fliegen, vorm Reiten.

die erste Quelle für Verhaltensmaßnahmen sollte natürlich der eigene, vertraute und vertrauenswürdige Arzt sein. Oder 2 davon, wenn man wie ich bei wichtigen medizinischen Meinungen diese immer doppelt gesichert einholen will. Ist ein eisernes Grundprinzip von mir, was mir meiner Ansicht nach auch mindestens ein Augenlicht gerettet hat.

Ich selbst (53) hatte an beiden Augen Netzhautlöcher, Netzhautablösungen/OPs und inzwischen auch beide Linsen ausgetauscht.

Ich bin sehr glücklich, dass dennoch alles so gut verlaufen ist, dass ich praktisch einschränkungslos leben darf, kann und tue.

Das heißt, ich treibe mäßig Sport (aus Faulheit, nicht wg dem Auge), Radfahren, fliege in Urlaub (falls nicht gerade Pandemie herrscht) und mein Lieblingshobby sind nach wie vor Freizeitparks mit schnellen Achterbahnen und anderen Adrenalinfahrgeschäften.

Natürlich muss aber klar sein, dass jeder Mensch und jedes Auge individuell beurteilt werden muss, was es verträgt und wo zu vermeidende Gefahren liegen.

LG, Thorsten


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