Sport

Wandererin @, Montag, 07. Januar 2019, 18:01 (vor 14 Tagen) @ Birgit56

Hallo an alle,
ich bin 57 Jahre, hatte vor knapp 4 Jahren "meine" Netzhautabl√∂sung und bewege mich gern, ohne ein Sportfanatiker zu sein. So ungef√§hr 4 Monate nach der Operation habe ich mich langsam wieder an Bewegung/Sport herangetastet. In den ersten Wochen und Monaten mit wirklich sehr viel Angst, selbst bei flotten Spazierg√§ngen. Meine √úbungsleiterin wusste ja von meiner NHA und hat mich einfach in Ruhe gelassen, wenn ich minutenlang nicht mitgemacht habe. Ich habe dabei immer auf mich geh√∂rt - egal, ob mich pl√∂tzlich die Angst gel√§hmt hat oder ob ich das Gef√ľhl hatte, dass der Druck in Kopf und K√∂rper zu hoch wird.Wie Ihr auch festgestellt habt - manchmal ist mir sogar das f√ľr den R√ľcken so sch√∂ne "sich h√§ngen lassen", also sich locker vorn√ľber beugen, unangenehm,an anderen Tagen gehen Frauenliegest√ľtze problemlos. Ich versuche immer, die √úbungen f√ľr R√ľcken und Bauch mitzumachen, meine beiden √úbungsleiterinnen nennen mir oft Alternativen bzw. wandle ich an schlechteren Tagen inzwischen selbst die √úbungen ab. Gar nicht geht Pilates oder Yoga, sehr gut vertrage ich Aerobic, Stepaerobic. Dabei "hospe" ich eben nicht, sondern versuche, die Bewegungen gleichm√§√üig zu nachen. Wandern und Bergwandern (schon immer mein Lieblings"sport") empfinde ich als ideal. Ich glaube, dass man langsam machen muss und unbedingt auf sein Gef√ľhl/seinen K√∂rper h√∂ren soll.
√úbrigens, so bl√∂d das klingt, sagte mein ziemlich gew√∂hnungsbed√ľrftiger AA mal "Sie k√∂nnen auch im Bett liegen, und die Netzhaut geht wieder ab." Aber nach meiner ersten Emp√∂rung hat mich dieser Satz auch aufger√ľttelt und wieder ein St√ľck ins Leben bef√∂rdert.
Liebe Gr√ľ√üe
eure Wandererin


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